Ganzheitliche Energiestrategie für alle Kiesel Standorte
Kiesel strukturiert Energie bundesweit neu
Wenn Strom standortübergreifend dorthin fließt, wo er gebraucht wird
Baienfurt, 05. Mai 2026
An rund 45 Standorten in Deutschland war die Energieversorgung der Kiesel GmbH lange Zeit historisch gewachsen. Unterschiedliche Vertragsmodelle, Preise und Laufzeiten, fehlende Transparenz beim Energieverbrauch sowie nur eingeschränkt genutzte Photovoltaikanlagen erschwerten ein standortübergreifendes Energiemanagement.
Gemeinsam mit dem Energiepartner meistro hat Kiesel die Energieversorgung daher grundlegend neu aufgesetzt. Ziel ist eine zentrale und einheitliche Organisation von Strom und Gas über alle Standorte hinweg, eine effizientere Nutzung selbst erzeugter Energie sowie eine digitale Erfassung aller Verbrauchsdaten – für mehr Transparenz, bessere Planbarkeit und langfristige Kostensicherheit.
Einheitliche Strukturen als Basis
Im ersten Schritt wurden alle Standorte in ein einheitliches Energievertragsmodell überführt. Gleiche Preise, Laufzeiten und Fristen reduzierten die Komplexität deutlich und schufen die Grundlage für eine zentrale und strategische Energiebeschaffung.
Parallel dazu wurde die Messinfrastruktur modernisiert. Intelligente Messsysteme liefern heute einen umfassenden Überblick über die Energieverbräuche aller Standorte und ermöglichen fundierte, datenbasierte Entscheidungen.
„Im Zuge unserer Agenda 2030 haben wir uns mit dem Thema Energiemanagement auseinandergesetzt, weil es ein ökologischer und wirtschaftlicher Hebel ist, um langfristig und zukunftsorientiert dieses Unternehmen weiterführen zu können.“
– Sascha Raps, Teamleiter Immobilien Kiesel GmbH
Energie standortübergreifend nutzen
Ein zentraler Hebel liegt in der Vernetzung der Eigenstromerzeugung. Selbst erzeugter Strom aus Photovoltaikanlagen wird nicht mehr isoliert je Standort betrachtet, sondern unternehmensweit dort eingesetzt, wo aktuell Bedarf besteht. Überschüsse verbleiben im System und werden gezielt genutzt – so entsteht aus einzelnen Anlagen ein vernetztes Energiesystem mit deutlich höherer Wirtschaftlichkeit.
Als nächster Schritt prüft Kiesel derzeit alle Standorte auf die Integration von Batteriespeichersystemen. Ziel ist es, Lastspitzen zu reduzieren, Kosten weiter zu senken und die Nutzung des Eigenstroms weiter zu optimieren.
Mit der neuen Energiestruktur hat Kiesel die Grundlage geschaffen, Energie transparent, effizient und nachhaltig zu steuern – und sie als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu verankern.
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