Unser Blick auf die Branche im neuen Jahr 2026
Eine Einschätzung von Kiesel Geschäftsführer Maximilian Schmidt
Stabilisierung, Impulse und klare Chancen
Baienfurt, 28. Januar 2026
Die Bauwirtschaft geht mit viel Bewegung und neuen Chancen in das Jahr 2026. Der Innovationsschub der Bauma 2025 wirkt spürbar nach: Viele Unternehmen beschäftigen sich intensiver mit digitalen und mechanisierten Lösungen und prüfen neue Investitionen. Gleichzeitig planen Betriebe bewusster und strategischer, da Ausschreibungen teilweise später kommen und politische Entscheidungen auf sich warten lassen. Wir sehen darin weniger einen Rückzug als eine Neuordnung des Marktes.
Stabile Nachfrage in zentralen Segmenten
Diese Entwicklung zeigt sich in mehreren zentralen Segmenten bereits deutlich: Besonders im Infrastruktur-, Tief- und Gleisbau sowie im Abbruchgeschäft hat sich das Niveau stabilisiert. Diese Bereiche bilden das Rückgrat der Branche und zeigen, dass die Nachfrage nach leistungsfähigen Lösungen weiterhin besteht. Die großen Ausschreibungen lassen zwar noch auf sich warten, doch die Erfahrung zeigt: Wer vorbereitet ist, kann von der nächsten Welle profitieren.
Öffentliche Investitionen als Wachstumsimpuls für 2026
Branchenprognosen deuten auf ein moderates Wachstum im Jahr 2026 hin. Entscheidend werden die erwarteten Investitionen in Verkehrswege, Energieinfrastruktur und Netzausbau, die im Jahresverlauf zusätzliche Impulse für die Bauwirtschaft setzen könnten. Der Wohnungsbau bleibt herausfordernd, rückt politisch jedoch wieder stärker in den Fokus und könnte dadurch mittelfristig neue Impulse erhalten.
Wir sehen keinen Stillstand, sondern eine bewusstere Taktung von Projekten. Viele Vorhaben werden nicht abgesagt, sondern in Etappen priorisiert und neu geplant. Dadurch können sich Unternehmen gezielt für die nächste Ausschreibungs- und Projektwelle aufstellen – technisch, organisatorisch und personell. Für 2026 erwarten wir keine Rückkehr zum „Business as usual“, sondern ein Umfeld, in dem diejenigen profitieren, die jetzt handeln und Digitalisierung, Mechanisierung sowie Prozesssicherheit konsequent vorantreiben.
Technologie und Zusammenarbeit als zentrale Hebel
Aus unserer Sicht werden technologische Fortschritte entscheidend sein, um Fachkräftemangel und steigende Anforderungen effizient zu bewältigen. Digitale Planung, Assistenzsysteme, vernetzte Datenketten und mechanisierte Abläufe bieten deutliche Potenziale – allerdings erst, wenn sie in den Arbeitsalltag integriert und durch Schulung, Service sowie verlässliche Verfügbarkeit unterstützt werden.
Gleichzeitig sehen wir eine steigende Bedeutung partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Unternehmen suchen Lösungen, die Risiken reduzieren und schnell Wirkung zeigen. Genau hier setzt Kiesel an: mit der Kombination aus innovativer Technik, abgestimmten Prozessen und enger Zusammenarbeit im Projektalltag.
Fazit: 2026 wird zum Jahr der aktiven Weichenstellung
Die Bauwirtschaft steht vor einem Jahr, das sowohl Stabilität als auch neue Impulse bietet. Betriebe, die jetzt auf moderne Technik, klare Abläufe und verlässliche Partnerschaften setzen, schaffen sich beste Ausgangsbedingungen für die kommenden Marktbewegungen. Wir unterstützen unsere Kunden dabei mit Lösungen, die auf die Anforderungen der nächsten Jahre ausgerichtet sind.
Maximilian Schmidt
Geschäftsführer, Kiesel GmbH
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