Doppelte KMC1600S-7 Power im Einsatz für Hagedorn
Rückbau des Großkraftwerks Moorburg in Hamburg
Abbruch stark bewehrter Stahlbetonbauteile in großer Höhe
Deutschlands größte und leistungsstärkste Abbruchbagger im parallelen Einsatz
Der Rückbau des Großkraftwerks Moorburg in Hamburg zählt zu den anspruchsvollsten Abbruchprojekten, die derzeit innerhalb der Hagedorn Unternehmensgruppe realisiert werden. Das Projekt ist geprägt von großen Bauwerksdimensionen, stark bewehrten Stahlbetonstrukturen und Abbrucharbeiten in erheblichen Höhen. Hinzu kommt die Besonderheit, dass nicht das gesamte Kraftwerk zurückgebaut wird, sondern ausgewählte Anlagenteile, teils bei laufendem Betrieb angrenzender Infrastruktur. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Planung, Technik und Maschineneinsatz.
Als Rundum-Dienstleister deckt Hagedorn die gesamte Prozesskette im Rückbau komplexer Industrieanlagen ab – von Abbruch und Sanierung über Entsorgung und Recycling bis hin zu Tiefbau und Revitalisierung. Diese breite Aufstellung bildet die Grundlage, um auch Projekte mit außergewöhnlichen technischen und logistischen Rahmenbedingungen sicher und präzise umzusetzen. Der Rückbau moderner Kraftwerksstrukturen erfordert dabei nicht nur Erfahrung und Know-how, sondern vor allem leistungsfähige Maschinen mit großen Reichweiten, hoher Standfestigkeit und präziser Steuerbarkeit.
Im Kraftwerk Moorburg kommen deshalb zwei KMC1600S‑7 zum Einsatz. Die speziell für den Abbruch konzipierten Großmaschinen übernehmen zentrale Aufgaben beim Rückbau schwerer Bauteile aus großer Höhe und bilden das technische Rückgrat der Arbeiten. Ihr paralleler Einsatz schafft die notwendige Kombination aus Reichweite, Tragfähigkeit und Kontrolle, um den komplexen Anforderungen dieses Großkraftwerksprojekts gerecht zu werden.
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KMC1600S-7 – Leistungsstarker Geräteträger für den Großabbruch
Die KMC1600S‑7 ist für den Abbruch großer Industrie- und Kraftwerksbauten ausgelegt und spielt beim Rückbau des Kraftwerks Moorburg eine zentrale Rolle. Mit einem Einsatzgewicht von rund 230 Tonnen und einer Motorleistung von etwa 567 kW verfügt die Maschine über die erforderliche Kraft, um massive Stahlbetonbauteile auch in großer Höhe sicher zurückzubauen. Der robuste Maschinenaufbau, ein HD‑Unterwagen sowie drei Hubzylinder sorgen dabei für Stabilität und eine ausgewogene Kraftverteilung beim Arbeiten unter Last.
Auf der Baustelle in Moorburg werden schwere Bauteile aus großen Höhen demontiert. Mit einer Reichhöhe von bis zu rund 60 Metern ist die KMC1600S‑7 genau für diese Aufgaben ausgelegt. Die bis zu 30° neigbare Abbruchkabine verbessert die Sicht auf den Arbeitsbereich und unterstützt präzises Arbeiten in großen Höhen. Im Zusammenspiel bilden die beiden eingesetzten Maschinen das technische Rückgrat der Abbrucharbeiten und übernehmen die zentralen Aufgaben beim Rückbau des Kraftwerks.
Ausleger für wechselnde Arbeitshöhen im Kraftwerksrückbau
Beim Rückbau des Großkraftwerks Moorburg müssen die beiden KMC1600S‑7 flexibel auf unterschiedliche Arbeitshöhen reagieren. Je nach Bauwerksbereich kommen unterschiedliche Auslegerlängen zum Einsatz. Für Arbeiten in den oberen Bereichen wird eine Tele-High-Reach Ausrüstung genutzt, mit denen Arbeitshöhen von bis zu rund 60 Metern erreicht werden. In späteren Rückbauphasen können die Ausleger auf kürzere Reichweiten umgerüstet werden.
Der Auslegerwechsel erfolgt über das SQC‑System, ein teilhydraulisches Auslegerwechselsystem. Es ermöglicht einen schnellen, sicheren Wechsel der Ausleger direkt auf der Baustelle und schafft die nötige Flexibilität für wechselnde Rückbauschritte. So können die Maschinen ohne längere Stillstandzeiten an neue Höhen und Bauwerksbereiche angepasst werden.
Anbaugeräte für den Rückbau massiv bewehrter Kraftwerksbauteile
Beim Rückbau des Kraftwerks Moorburg werden an den beiden KMC1600S‑7 unterschiedliche Anbaugeräte eingesetzt, um stark bewehrte Bauteile kontrolliert zu trennen und zu zerkleinern. Abbruchscheren, Pulverisierer und Hydraulikhämmer sind dabei auf die jeweiligen Bauwerksbereiche und Materialstärken abgestimmt.
In Arbeitshöhen von bis zu 60 Metern können Anbaugeräte mit Gewichten von rund 3 Tonnen geführt werden. Bei kürzeren Reichweiten, beispielsweise bei etwa 30 Metern Auslage, sind Anbaulasten von bis zu 12 Tonnen möglich. Dadurch lassen sich sowohl filigranere Abbrucharbeiten in großer Höhe als auch kraftintensive Rückbauschritte an massiven Strukturen sicher umsetzen. Der Wechsel der Anbaugeräte erfolgt über den vollhydraulischen Schnellwechsler OQ120 direkt aus der Kabine, sodass die Maschinen zügig auf unterschiedliche Abbruchaufgaben eingestellt werden können.
Das sagt der Geschäftsführer
Teamwork als entscheidender Erfolgsfaktor

Der Rückbau des Großkraftwerks Moorburg zeigt, dass bei Projekten dieser Größenordnung neben leistungsfähigen Maschinen vor allem eine enge und verlässliche Zusammenarbeit entscheidend ist. Die beiden KMC1600S‑7 übernehmen zentrale Aufgaben im Abbruchprozess und sind stark ausgelastet. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Verfügbarkeit, Service und technische Unterstützung im laufenden Baustellenbetrieb.
„Bei einem Projekt wie dem Kraftwerksrückbau in Moorburg sind Ausfälle keine Option. Umso wichtiger sind zuverlässige Maschinen, kurze Reaktionszeiten und ein technischer Support, der im Projektalltag funktioniert. Die Zusammenarbeit mit Kiesel ist über viele Jahre gewachsen und hat sich nachhaltig bewährt." betont Ralf Voßhenrich, Geschäftsführer der Hagedorn Gütersloh GmbH.
Kurze Reaktionszeiten, eine zuverlässige Ersatzteilversorgung sowie eine direkte technische Betreuung vor Ort sind entscheidende Faktoren, um Stillstände zu vermeiden. Dazu gehören auch Schulungen und Einweisungen auf der Baustelle, insbesondere bei Maschinen dieser Größenklasse. Im Projekt Moorburg hat sich diese enge Abstimmung erneut bewährt und bildet die Grundlage für einen sicheren und planbaren Rückbau.
Mit Blick auf zukünftige Projekte mit vergleichbaren Anforderungen setzen Hagedorn und Kiesel weiterhin auf individuell abgestimmte Maschinenkonzepte, verlässliche Serviceleistungen und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe.