Erst der Abraum, dann der Kalkstein
Wie DoBra mit Hitachi und Bell 190.000 Kubikmeter bewegt
Zwischen Abraum, Fels und anspruchsvollen Fahrwegen
Zwei Hitachi ZX490-7 und fünf Bell Muldenkipper als Team für 190.000 Kubikmeter Abraum
Die DoBra Dollmann & Brand GmbH ist im Erd- und Tiefbau, Transport und in der Vermessung tätig und übernimmt auch umfangreiche Erdbewegungen und Abraumarbeiten. Bei einem aktuellen Einsatz in einem Kalksteinbruch im süddeutschen Raum wartet eine Aufgabe mit ordentlich Volumen: Rund 190.000 Kubikmeter Abraum müssen bewegt werden, bevor der Betreiber an den darunterliegenden Kalkstein gelangt.
Dafür setzt DoBra auf zwei Hitachi ZX490-7 und fünf knickgelenkte Bell Muldenkipper der Modelle B40 und B45. Während die Bagger das Material lösen und verladen, übernehmen die Bell Muldenkipper den Transport innerhalb des Steinbruchs und bringen den Abraum in bereits ausgebeutete Bereiche zurück. Unterschiedliche Materialbeschaffenheiten, unbefestigte Fahrwege und wechselnde Witterungsbedingungen stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an die Maschinen.
Die eingesetzte Kombination ist für DoBra längst keine Unbekannte. Hitachi Bagger und Bell Muldenkipper begleiten das Unternehmen bereits seit Jahren bei anspruchsvollen Einsätzen. Was zunächst mit Mietmaschinen von Kiesel begann, entwickelte sich mit den Erfahrungen aus der Praxis zum eigenen Fuhrpark und zu einer Zusammenarbeit, die heute Maschinen, Miete und Service miteinander verbindet.
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190.000 Kubikmeter Abraum – Stillstand ist keine Option
Bevor der Kalkstein gewonnen werden kann, muss erst einmal Platz geschaffen werden. Rund 190.000 Kubikmeter Abraum liegen bei diesem Auftrag zwischen dem Betreiber und dem nutzbaren Gestein. Für DoBra heißt das: Material lösen, aufnehmen und innerhalb des Steinbruchs dorthin transportieren, wo der Abbau bereits abgeschlossen ist. Dort wird der Abraum wieder eingelagert.
Neben der Menge fordert vor allem das wechselnde Material die Maschinen: Von leichter lösbaren Schichten bis zu großen Felsbrocken wechseln die Bedingungen im Abbau. Und auch auf dem Weg zur Kippstelle sind die Anforderungen nicht immer dieselben: Die Muldenkipper fahren über unbefestigte Wege und Steigungen, die besonders bei feuchter Witterung anspruchsvoller werden.
Damit die großen Mengen zuverlässig bewegt werden können, müssen die einzelnen Arbeitsschritte ineinandergreifen: lösen, verladen, transportieren, einlagern. Den Anfang dieser Kette machen die beiden Hitachi ZX490-7.
Hitachi ZX490-7: hohe Reißkraft beim Lösen, effizient beim Verladen
Im Steinbruch muss der Bagger gleich zwei zentrale Aufgaben übernehmen: Material aus dem Abbau lösen und die Bell Muldenkipper zügig beladen. Dafür setzt DoBra auf den Hitachi ZX490-7. Mit kurzem BE-Stiel und direkt angebautem Löffel ist die Maschine auf hohe Reißkräfte ausgelegt, um unterschiedlich beschaffenes Material direkt zu lösen und aufzunehmen.
Gleichzeitig bringt der ZX490-7 die nötige Leistung für die Beladung der Muldenkipper mit. So greifen Lösen und Laden unmittelbar ineinander: Das Material wird aus der Wand gelöst, aufgenommen und auf die bereitstehenden Bell Muldenkipper geladen. Bei härterem Gestein erweitert der zweite ZX490-7 mit Hydraulikhammer das Einsatzspektrum und übernimmt das Lösen und Zerkleinern größerer Brocken.
Dass dabei neben der Kraft auch die Wirtschaftlichkeit zählt, zeigt die Erfahrung aus dem laufenden Einsatz: „Die ZX490-7 haben viel Kraft und eine hohe Reißkraft. Gleichzeitig arbeiten sie wirtschaftlich und effizient“, betont DoBra Geschäftsführer Daniel Brand.
So decken die beiden ZX490-7 vom Lösen bis zum Laden die entscheidenden Arbeitsschritte am Abbaupunkt ab, bevor die Bell Muldenkipper den weiteren Materialtransport übernehmen.
Bell B40 und B45: gemacht für wechselnde Bedingungen im Steinbruch
Fünf knickgelenkte Bell Muldenkipper der Modelle B40E und B45E bilden das Bindeglied zwischen Abbau und Einlagerung. Auf die Beladung durch die Hitachi ZX490-7 abgestimmt, transportieren sie den gelösten Abraum zu den bereits ausgebeuteten Bereichen des Steinbruchs und halten so den Materialfluss in Bewegung.
Dabei ändern sich die Bedingungen mit der Witterung. Auf trockenen Fahrwegen sind die Maschinen voll beladen unterwegs, bei Nässe werden Untergrund und Steigungen anspruchsvoller. Mit ihrem 6×6-Antrieb sind die Bell gerade für diese wechselnden Bedingungen ausgelegt: „Wenn es nass und schmierig wird und die Steigungen anspruchsvoller werden, sind die Bell in ihrem Element“, so Kiesel Süd Gebietsverkaufsleiter Udo Löffler.
Für DoBra zählen neben der Geländegängigkeit vor allem Beweglichkeit und ein wirtschaftlicher Kraftstoffverbrauch. Geschäftsführer Daniel Brand bringt den praktischen Nutzen auf den Punkt: „Auf solchen Baustellen brauchen wir Maschinen, die beweglich und spritsparend sind. Mit den Bell können wir den ganzen Tag fahren, ohne zwischentanken zu müssen.“
Damit ergänzen die fünf Bell Muldenkipper die ZX490-7 genau dort, wo deren Aufgabe endet: Während die Bagger lösen und laden, übernehmen die Bell den kontinuierlichen Weitertransport des Materials.
Das sagt der Geschäftsführer
Daniel Brand
Geschäftsführer, Dollmann & Brand GmbHFür solche Baustellen brauchen wir Maschinen, auf die wir uns verlassen können. Mit Hitachi und Bell haben wir dafür eine wirtschaftliche Lösung, und durch den Kiesel-Service können wir uns auf das konzentrieren, was zählt: unsere Arbeit.
Flexibel mit dem Kiesel Mietpark: Wenn aus Auftragsspitzen kein Engpass wird
Bei größeren Projekten kann der Maschinenbedarf schnell über das hinausgehen, was der eigene Fuhrpark abdecken kann. Dann greift DoBra auf den Kiesel Mietpark zurück und ergänzt die eigenen Kapazitäten bedarfsgerecht mit zusätzlichen Maschinen. Diese Flexibilität nutzt das Unternehmen auch beim aktuellen Steinbrucheinsatz.
Der eigene Maschinenpark bildet dabei die Basis, zusätzliche Mietmaschinen schaffen bei Auftragsspitzen den nötigen Spielraum. So kann DoBra auch auf größere oder besonders maschinenintensive Projekte reagieren, ohne den eigenen Fuhrpark dauerhaft auf jede mögliche Auslastung ausrichten zu müssen.
Überregional im Einsatz, regional betreut: Ein Servicenetz für wechselnde Einsatzorte
Die Zusammenarbeit zwischen DoBra und Kiesel reicht rund zehn Jahre zurück und begann mit ersten Einsätzen von Mietmaschinen. Heute setzt DoBra unter anderem auf eigene Maschinen von Hitachi und Bell aus dem Hause Kiesel und ist mit seinem Fuhrpark überregional in Bayern und Baden-Württemberg unterwegs. Mit den wechselnden Einsatzorten wechseln auch die Kiesel-Niederlassungen, die den Service vor Ort übernehmen.
Beim aktuellen Steinbrucheinsatz wird DoBra beispielsweise über die Kiesel-Standorte München und Wackersdorf betreut. Rund um den Unternehmenssitz fällt die Betreuung in das Gebiet Ansbach, zudem ist DoBra regelmäßig im Würzburger Raum im Einsatz. Mit europaweit über 45 Kiesel-Standorten steht dafür ein dichtes Netz für Service, Miete und Vertrieb zur Verfügung. „DoBra ist in ganz Süddeutschland unterwegs. Entscheidend ist deshalb, dass wir mit unserem Niederlassungsnetz dort unterstützen können, wo die Maschinen gerade im Einsatz sind“, erklärt Udo Löffler.
Für das überregional arbeitende Unternehmen ist genau diese Abdeckung ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit mit Kiesel.
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