Die Fritz Warnecke GmbH aus Oelde fährt seit drei Generationen Fuchs im Umschlag – jetzt auch die neue Serie F.

„Wir fahren schon immer Fuchs.“

Bereits seit 1920 ist das zertifizierte Unternehmen der Recycling- und Entsorgungswirtschaft in seinem Metier tätig und wird in der dritten Generation von Wolfgang Warnecke und seinen Brüdern Randolf und Guido geführt. Vor wenigen Monaten ist ein Fuchs MHL350 der neuen Serie F geliefert worden, der auf dem Schrottplatz gute Dienste leistet.

Durch die neue Kabine hat der Maschinenführer aus dem MHL350F einen noch besseren Überblick über das gesamte Arbeitsgebiet.

 

Neben den klassischen Aufgaben eines Recycling- und Schrotthandelsbetriebes wird bei Warnecke zusätzlich auch Metallverarbeitung gemacht. Diese Sparte hat das Unternehmen vor Jahren aufgrund der Anfrage eines Kunden als verlängerte Werkbank mit aufgenommen. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Kunden auch Beratungsleistungen in Form von Gesamt-Entsorgungskonzepten, die sich auch auf andere Reststoff-Arten erstrecken. Jeden Monat verlassen etwa 5.000 bis 8000 Tonnen an Metallschrotten das 25 Mitarbeiter zählende Unternehmen. Das Material kommt über die sogenannten Entfall-Stellen zum Unternehmen, d.h. in metallverarbeitenden Betrieben der Umgebung von Oelde werden Container aufgestellt, in denen der Schrott gesammelt und dann von den eigenen Lkw wieder abgeholt und zur Betriebsstätte gebracht werden. Zusätzlich wird auch durch private und gewerbliche Lieferanten direkt im Betrieb angeliefert. Warnecke konzentriert sich bei der Herkunft des Schrotts auf sein unmittelbares lokales Umfeld, da das Geschäft nur in passender Relation zu den entsprechenden Frachtkosten lohnt und dem Unternehmen aufgrund seiner geografischen Lage nur der Weg über Lkw bleibt. Zwar sei derzeit die Situation im Schrotthandel recht gut, dennoch sei in der Wirtschaft eine zunehmende Kosten- und Preissensibilität festzustellen, sodass knallhart kalkuliert werden müsse.

Sobald das Material vor Ort ist, kommen dann die Fuchs-Umschlagmaschinen ins Spiel, denn jetzt wird das Material sortiert, klassifiziert und umgeschlagen oder auch nach Bedarf umgearbeitet: So wird Stahl beispielsweise in der eigenen Presse zu Ballen gepresst. Danach wird das Material wieder an Stahlwerke, Gießereien oder an andere Händler versandt, denen andere Verkehrswege offenstehen, wie beispielsweise auch die Schifffahrt. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind in diesem Geschäft sehr wichtig – die Kunden verlassen sich darauf, dass die Schrotte pünktlich abgeholt werden und immer ausreichend Mulden zur Verfügung stehen.

 

Langjährige Partnerschaft von Anfang an

Derzeit laufen vier Maschinen (Typ MHL350 und MHL331) auf dem Platz, darunter ein Fuchs MHL350 der Serie F, der im Dezember 2017 geliefert wurde. Auf die Frage, seit wann im Unternehmen Fuchs-Maschinen gefahren werden, antwortet Wolfgang Warnecke lachend: „Quasi seit Anbeginn der Zeit: Mein Großvater hatte schon einen Fuchs 300 und seither hatten wir fast ausschließlich Fuchs-Maschinen auf dem Platz.“ Zwar hatte man immer wieder etwas Anderes ausprobiert, ist aber schon lange wieder zurück zum reinrassigen Fuchs-Maschinenpark, mit deren Leistungsfähigkeit und Robustheit Warnecke und seine Brüder sehr zufrieden sind.

Bei Warnecke werden die Maschinen je nach Betriebsstunden zwischen vier und acht Jahren gefahren. Seit Kiesel die Fuchs-Vertretung für ganz Deutschland innehat, kennt Warnecke Kiesel und ist mit der Betreuung durch Andreas Hochmuth und seinen Vorgänger sehr zufrieden. Besonders wichtig ist ihm dabei auch der Service seiner Niederlassung Bielefeld: „Auf Servicemonteur Ralf Grote ist da wirklich Verlass, er kommt zu jeder Tageszeit, auch am Samstag, wenn es sein muss.“ Und sein Bruder Guido fügt hinzu: „Wenn ich ihn auf dem Handy anrufe, schaut er immer, was noch am gleichen Tag machbar ist.“ Eine gute Zusammenarbeit mit seinen Partnern und Lieferanten ist Familie Warnecke sehr wichtig, weil sie – wenn das Produkt passt – mit diesen auch langfristig zusammenarbeiten möchte.

 

Super Überblick durch neue Kabine

Der Fuchs MHL350 der F-Serie kommt bei Warnecke sehr gut an, die neue Kabine bezeichnet er als „großen Fortschritt“. Vor allem die negativ angestellte Scheibe sorge für einen besseren Überblick über das unter der Kabine liegende Arbeitsfeld und damit gleichzeitig für mehr Sicherheit auf dem Platz. Ebenfalls sehr komfortabel sei die Joystick- Lenkung, die besonders sensibles Lenken und Greifen ermöglicht.

Auch Guido Warnecke, der die neue Maschine fährt, kann hier zustimmen: „Die Rundumsicht ist wirklich bombastisch, auch Klimaanlage und Heizung sind sehr gut abgestimmt. In Sachen Handling ist die Maschine unschlagbar, der Joystick hilft auch, ganz feinfühlig die Geschwindigkeit des Lenkvorgangs zu steuern. Niemand vermisst hier mehr ein Lenkrad.“ Alle Brüder fahren seit Jahrzehnten die Maschinen auf dem Platz und wissen genau, worauf es ihnen ankommt: „Die Leistung und die Qualität der Maschine müssen natürlich passen, dann natürlich vor allem auch der Service und die Menschen hinter den Maschinen. Mit Fuchs und Kiesel sind wir schon wirklich gut beraten.“