"Der Service vor der Tür ist super!"

Bereits 2011 und 2014 entschied sich der Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH für zwei Lademaschinen des finnischen Herstellers Mantsinen, der seit über 15 Jahren mit Kiesel zusammenarbeitet und Maschinen von Nutzern für Nutzer bietet. Nach einigen Jahren im Einsatz kann der Leiter der Hafenwirtschaft, Ronald Schulz, von vielen positiven Erfahrungen mit den beiden großen Maschinen berichten, die fast täglich im Einsatz sind.

Die Rostocker Fracht- und Fischereihafen GmbH setzt auf zwei Mantsinen M120R in der Be- und Entladung

 

Der Rostocker Fracht- und Fischereihafen ist ein attraktiver, vielseitiger Hafen, der optimal an Schiene, Straße und Wasser angebunden ist - das bedeutet flexiblen Warenumschlag und kurze Be- und Entladezeiten für Kunden, die Lösungen für Umschlag und Lagerung von konventionell beförderten Massen- und Stückgütern benötigen. Der direkte Zugang des Hafens zur Ostsee ermöglicht den grenzüberschreitenden Warenverkehr nach Skandinavien, ins Baltikum und nach Russland. Wärmeempfindliche oder tiefgekühlte Güter können im modernen Kühlhaus gelagert werden. Insgesamt 64 Mitarbeiter arbeiten derzeit in den drei Geschäftsbereichen Hafen, Kühlung und Immobilien, der größte Anteil mit 33 Mitarbeitern davon im Bereich Hafen.

 

Umschlagmaschinen täglich im Einsatz

Aktuell befinden sich zwei Mantsinen 120R sowie zwei Hitachi-Radlader von Kiesel im Maschinenpark des Rostocker Hafens. Die erste Umschlagmaschine wurde 2011 gekauft, die zweite ist 2014 hinzugenommen. Beiden Maschinen wird recht viel abverlangt: Sie sind nahezu jeden Tag in Betrieb und manchmal auch rund um die Uhr im Einsatz, da im Rostocker Hafen bei Bedarf im Dreischichtbetrieb gearbeitet wird, wenn dementsprechend viele Schiffe zu be- oder entladen sind. Mindestens 15 Mitarbeiter sind für die Bedienung der beiden Umschlagmaschinen geschult, um Stillstand zu vermeiden.

Um die Maschinen trotz der vielen unterschiedlichen Fahrer in einem guten Zustand zu halten, werden verschiedene Maßnahmen ergriffen: So gibt es extra einen Techniker, der sich um die tägliche Wartung der Maschinen kümmert. Alles, was dieser Mitarbeiter nicht selbst machen kann, wird durch einen Servicevertrag mit der Kiesel Nord abgedeckt. Hier lobt Ronald Schulz die Niederlassung in Rostock, die eine extrem kurze Reaktionszeit hat. Auch die Unterstüt-zung durch Mantsinen sowie die Schulungen mit Kiesel-Anwendungsberater Jörg Bartels haben aus seiner Sicht sehr gut funktioniert. „Wir sind mit den Maschinen zufrieden, zuerst hatten wir nicht gedacht, dass wir überhaupt eine so große Maschine brauchen. Aber der Erfolg der Maschine war so überwältigend, dass wir uns dann für eine zweite Maschine dieses Typs entschieden haben. Wichtig war für uns immer, dass der Service von Kiesel hier vor der Tür sitzt.“

 

Über 1,2 Millionen Tonnen an unterschiedlichen Gütern

Insgesamt werden im Rostocker Hafen pro Jahr etwa 450 Schiffe abgefertigt, einige davon werden über Bänder be- oder entladen, den überwiegenden Teil davon übernehmen jedoch die Umschlagmaschinen. Einer der größten Kunden des Rostocker Hafens ist ein großes Zellstoffwerk, für das sehr viel Holz importiert wird. Holz nimmt den größten Anteil unter den rund 1,2 Millionen Tonnen an pro Jahr abgefertigten Gütern ein, dicht gefolgt von Düngemitteln.

Auf dem Gelände des Rostocker Hafens befinden sich auch zahlreiche Lagerhallen und viele Freilagerflächen. Hier befindet sich das Haupteinsatzgebiet der beiden Radlader von Hitachi, die dort zum Ein- und Auslagern benutzt werden. Außerdem übernehmen diese Radlader beispielsweise Verladearbeiten von Eisen oder auch Reinigungsarbeiten. Der 180TPD-5 arbeitet überwiegend in den Hallen bei Ein- und Umlagerungen, der ZW220TPD-5 wird viel für Verladearbeiten bei der Schiffsbeladung oder bei den unterschiedlichsten Aufgaben im Freigelände eingesetzt. Auch mit der Leistung und Verlässlichkeit dieser Maschinen ist Ronald Schulz sehr zufrieden.

Erschienen in: Kiesel Welt 2018-01