Drei mobile Fuchs MHL334 sichern den Holzumschlag

Sägewerk-Spezialist erwägt Erhöhung seiner Kapazitäten

Dürren, Stürme und Schädlinge lichten seit Jahren die europäischen Wälder und verursachen ein Holz-Überangebot. Bei Säge- und Hobelwerken sorgt das für Vollauslastung. So auch beim Holzwerk Schilling in Rot an der Rot (Baden-Württemberg), dem Speditionen täglich bis zu 40 Lkw-Ladungen Rundhölzer
liefern. Nur im Zweischichtbetrieb können die 75 Mitarbeiter das Aufkommen bewältigen. Dabei gilt es, flexibel zu bleiben. „Wenn ein Stammkunde plötzlich die Maße und Type seiner Holz-Bestellungen ändert, können wir schnell reagieren und die Produktion entsprechend anpassen“, sagt Inhaber Johannes S. Schilling. Mit der Kernkompetenz, Verpackungsschnittholz – wie etwa für Europaletten –  zuzuschneiden, zählt sein Sägewerk zu den größten Herstellern in Süddeutschland.

Die Fuchs-Baggerlader punkten mit kleinem Wenderadius, hoher Fahrgeschwindigkeit und einem kräftigem und sparsamen Turbodiesel-Motor.

Die Fuchs-Baggerlader punkten mit kleinem Wenderadius, hoher Fahrgeschwindigkeit und einem kräftigem und sparsamen Turbodiesel-Motor.

Es versteht sich, dass bei Schilling nicht nur die Sägetechnik und Sägelinien topp sein müssen. Auch die Logistik zum Verfahren der Rundhölzer auf dem Firmenareal hat zuverlässig zu funktionieren. Johannes S. Schilling setzt deshalb auf drei MHL334-Fuchs-Lademaschinen, die ihm seit 13 Jahren sein Vertragspartner Kiesel liefert. Jeder der „Füchse“ absolviert im Werk rund 3.000 Betriebsstunden pro Jahr. „Die längste Laufzeit in der Full-Service-Miete beträgt 36 Monate, in denen sich der Kiesel-Kundendienst um die Wartung und etwaigen Verschleiß kümmert“, erzählt der Firmenchef.

„Füchse” manövrieren auf engstem Raum

Was macht die Fuchs-Bagger für ihn so wertvoll? „Es ist die Mobilität“, sagt Johannes S. Schilling. „Unsere Lademaschinen fahren ständig hin und her. Dabei ist für uns vor allem die freie Rundumsicht entscheidend. Die Umschlagmaschinen punkten auch mit ihrer Kompaktheit. Wenn wir in unsere nur drei Meter breiten Rundholz-Gassen hineinfahren, können wir problemlos den Oberwagen drehen und wieder zügig hinausfahren.“

Die Ladespiele absolvieren die Maschinisten aus der hochgesetzten Kabine heraus. „Das Fahrerhaus ist hell, klimatisiert und mit einem sehr guten Sitz ausgestattet. Das ist für die Bediener sehr angenehm“, sagt der Holzwerk-Betreiber. Für ihn ist bei alledem der Service, den ihm Kiesel bietet, ausschlaggebend: „Wenn wir ein Problem haben, dann ist Alfred Hahn, der für uns zuständige Kiesel-Monteur, schnell zur Stelle. Das erspart uns lange Stillstandzeiten. Davon profitieren wir sehr.“ Der Kiesel-Service wird in der Regel selbständig von den Mitarbeitern der Vermessungs- und Sortieranlage mit der Kiesel-Niederlassung Süd in Memmingen oder mit Kiesel-Monteur Alfred Hahn abgeklärt.

 

Umschlagmaschinen bestücken auch Laser-Vermessungsanlage

Bei der Holzernte lassen sich Gewicht und Volumen vor Ort nur schwer und umständlich bestimmen. „Deshalb werden die MHL334 auch dazu eingesetzt, unsere zertifizierte, geeichte 3D-Laser-Rundholz-Vermessungs und -Sortieranlage zu bestücken“, erläutert der Firmenchef. „Damit stellen wir das angelieferte Volumen fest.” Danach muss sortiert werden. Johannes S. Schilling: „Wir sortieren die Rundhölzer in verschiedenen Durchmessern – jeweils in Zwei-Zentimeter-Sprüngen – in 20 Rundholz-Boxen. Sind diese voll, greifen die Fuchs-Lademaschinen die genormten Stämme aus den Boxen und verladen diese der Größe nach auf ein Rundholzpolter auf dem Lagerplatz.“

Das Holzwerk ist ausgelegt auf einen Jahreseinschnitt von 200.000 Festmetern Rundholz. Wegen der Marktsituation erwägt Johannes S. Schilling eine Erhöhung der Werkskapazitäten. „Wenn wir an unserem Standort mehr Holz umschlagen, werden wir neue Holzumschlag-Maschinen – eine Baugröße höher – benötigen“, weiß er. Doch bis dahin ist noch Zeit. In einem Jahr steht erst einmal der Austausch der MHL334-Fuchs-Bagger an.

Pro Jahr absolviert der Fuchs MHL334 etwa 3000 Betriebsstunden

Pro Jahr absolviert jeder der „Füchse“ rund 3000 Betriebsstunden.