Fuchs MHL350F MQC und Fuchs MHL360F

Ein starkes Team

Mühelos versetzt Joachim Neander mit dem Greifer „seines“ Fuchs MHL350F die Eisenträger einer einstigen Bahn-Signalanlage. Jährlich werden 80.000 Tonnen Schrott und Metall bei seinem Arbeitgeber, der August Kutter GmbH & Co. KG in Memmingen, sortiert und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Elektrogeräte, Altfahrzeuge, Stahl- und Metallreste aus der Produktion werden zu wertvollen Rohstoffen. Einen Großteil der Sortier- und Verladearbeit übernehmen zwei Fuchs-Umschlagbagger von Kiesel.
 

Effizientes Team: der MHL350F und der MHL360F arbeiten bei Kutter Seite an Seite.


Mehr als 25 Jahre Erfahrung als Maschinenführer bringt Joachim Neander mit. Er kennt sich mit Fuchs-Umschlagbaggern aus. Als es 2019 bei August Kutter um die Anschaffung einer Ersatzmaschine für das Vorgängermodell ging, wusste er: Ein Fuchs muss es sein. „Damit lässt sich einfach gut arbeiten. Beim neuen Modell gefällt mir vor allem die Komfortkabine.“ Die Bedienelemente sind in Griffweite angeordnet, die Joysticks in die Armlehnen integriert. Sie bewegen sich mit dem Sitz und man muss nicht umgreifen. Die Luftfederung des Sitzes sorgt dafür, dass nach einem Arbeitstag der Rücken nicht schmerzt.

Mitspielen in der obersten Liga


Ein paar Monate nach der Lieferung des Fuchs MHL350F MQC wurde mit dem MHL360F auch der zweite Umschlagbagger bei Kutter ersetzt. Rainer Stahl führt bei Kutter die Geschäfte und beschäftigt 50 Mitarbeiter. „Was die Maschinengröße angeht, befinden wir uns in der obersten Liga dessen, was ein Betrieb unserer Größe benötigt“. Für ihn sind die ausschlaggebenden Kriterien bei der Maschinenauswahl Hubkraft und Reichweite. „Da wir auch auf Abbruch und Demontage großer Maschinen spezialisiert sind, müssen die Bagger schwere Anlagenteile heben können“.

Als die Ersatzinvestitionen anstanden, setzte er sich mit Andreas Göschl vom Kiesel-Außendienst in Verbindung. „Wir treffen uns regelmäßig. Ich finde es wichtig, sich zu Trends und neuen Entwicklungen auszutauschen“, sagt Stahl. Nach schärferen Abgasnormen stehen nun bei den Entwicklungen verstärkt der Fahrer und dessen Arbeitskomfort im Fokus. „Firmen haben es immer schwerer, Fahrer zu finden“, weiß Göschl. „Da ist es wichtig, ihnen eine Innenausstattung zu liefern, in der sie sich wohlfühlen, gut arbeiten können und gesund bleiben.“

In weniger als zwei Minuten rüstet Joachim Neander den MHL350F MQC mit dem vollhydraulischen Schnellwechselsystem Multi-Quick-Connect MQC vom Ladestiel mit Greifer auf die Schrottschere um. „Dank der zusätzlichen Kippfunktion des Stiels durch spezielle Hydraulikzylinder ist der Einsatz der Schere viel flexibler als beim System FQC, das wir vorher im Einsatz hatten“, erklärt er. Alles das will beherrscht sein. Kutter-Geschäftsführer Rainer Stahl meldete deshalb seine fünf Fahrer zu einer Schulung im Coreum in Stockstadt am Rhein an. „Umschlagbagger sind heutzutage elektronische High-Tech-Maschinen“, erläutert er. „Es reicht nicht, ein Display zu betrachten und Joysticks zu bewegen. Man muss verstehen, wie die Informationen zu interpretieren sind. Eine Schulung erhöht das Verständnis enorm, auch was die Pflege und den Werterhalt der Maschine angeht.“

 

Schnelle Hilfe vor Ort

Obwohl sich der nächste Kiesel-Service nur knapp 200 Meter von Kutter entfernt befindet: Zu Kutter müssten die Servicemitarbeiter fast nur noch zur Wartung kommen, sagt Kundendienstleiter Gerhard Mayer: „Man merkt, wenn die Fahrer eine umfassende Schulung erhalten haben. Die Maschinen sehen gepflegter aus, es gibt seltener Reparaturbedarf und geringere Stillstandzeiten sind ein wesentlicher Benefit für den Kunden.“

Mit der Magnetplatte wird der Schrott vorsortiert.