Hitachi Radlader in der Holzverarbeitung

Der Fleißigste im Team

Ohne den Hitachi ZW220-6HL Radlader käme es bei der B.A.S. Handelsgesellschaft in Bad Sobernheim zum Stillstand. Die multifunktionale Maschine und der passende Kiesel-Support sorgen allerdings für reibungsloseAbläufe.

Wie ein vor Hunger weit geöffnetes Maul „beißt“ sich die Stahlschaufel in den Rindenmulch-Berg. Gut gefüllt, wird sie in einer Bewegung angehoben und zugleich in den Bunker geschoben. Danach wendet die Maschine mit einer eleganten Pirouette, nähert sich zügig dem wartenden Schubboden-Lkw und entleert darin sein Ladegut aus einer Höhe von über 4 Metern. Dieser Vorgang wiederholt sich hundertfach in einer engen Taktung, denn mit dem orangefarbenen Hitachi werden sowohl die Transportmittel als auch die Produktionsanlage und die Zwischenlager beschickt.

„Wir liefern pro Jahr etwa 150.000 Kubikmeter Holzprodukte, aber der Radlader muss wegen sich wiederholender Arbeitszyklen sicherlich eine halbe Million Kubikmeter bewegen“, erklärt Sergej Vogel, der Produktionsleiter bei der B.A.S. Handelsgesellschaft
mit Sitz in Wesel (Niederrhein) und Produktionsstätte in Bad Sobernheim. Und er fügt schmunzelnd hinzu: „Für den neuen Hitachi ZW220-6HL scheint das allerdings kein Problem zu sein. Er ist bei uns bereits 1000 Stunden im Einsatz und es hat noch niemals
auch nur ein Kontrolllämpchen geblinkt. Er ist das kraftvollste und unermüdlichste Mitglied unseres Teams.“

Produktionsleiter Sergej Vogel links und Maschinist Siko El Kelany sind mit der Performance und Zuverlässigkeit des neuen Radladers zufrieden

Kiesel als Systempartner bevorzugt

Die 1992 von Bernhard A. Sachse gegründete Handelsgesellschaft hat sich mittlerweile zu einem führenden Unternehmen in den Bereichen Produktion und Verkauf von Rindenprodukten und Fallschutzbelägen etabliert. Die Firma versorgt Biomassekraftwerke, die Pellett-, Papier- und Spanplattenindustrie, aber auch viele kleinere bis mittlere Abnehmer aus dem Garten- und Landschaftsbau. Für den Transport
werden 8 Schubboden-Sattelzüge und 3 Container-Züge sowie Fahrzeuge von Kunden und Subunternehmern eingesetzt. „Mädchen für alles“ ist dabei der Radlader mit seiner riesigen 8,0 m2 Hochkippschaufel der fast pausenlos beim Bewegen der Biomasse, also während des gesamten Materialdurchlaufs, eingesetzt wird.

Als wir eine neue Maschine anschaffen mussten, haben wir verschiedene Marken geprüft. Am meisten hat uns das Angebotspaket von Kiesel überzeugt, bei dem sowohl das Preis-Leistungsverhältnis als auch der Service gestimmt haben“, betont Sergej Vogel
und unterstreicht: „Gute Beratung durch den Kiesel-Vertrieb und kompetente Monteure, die sogar am Wochenende einsatzbereit sind, haben zur Kauf-Entscheidung durch die Geschäftsleitung beigetragen.“

Natürlich konnte auch der Maschinist ein Wörtchen mitreden – schließlich sitzt er ja stundenlang und tagtäglich am Steuer des High-Tech-Gerätes. Siko El Kelany ist seit rund 20 Jahren Radladerfahrer und seit 16 Jahren bei der B.A.S. Handelsgesellschaft und weiß, was „sein“ Arbeitsgerät zu leisten hat: „Die Hitachi Maschine ist kräftig, schnell und feinfühlig zu bedienen. Die Steuer- und Kontrollelemente machen die Arbeit leichter und man fühlt sich dabei absolut sicher.“

Kompetente Monteure, die auch am Wochenende einsatzbereit sind, haben zur Kaufentscheidung beigetragen.

Sergej Vogel

In enger Taktung beschickt der Hitachi Radlader ZW220-6HL auch die Produktionsanlage in Bad Sobernheim.

Maßgeschneidert nach Kundenwunsch

Die Entscheidung, eine neue Maschine zu kaufen, hängt neben betriebswirtschaftlichen Aspekten auch davon ab, wie flexibel und kundenorientiert der Händler agiert“, verrät B.A.S. Handelsgesellschaft-Produktionsleiter Sergej Vogel. Dass er sich für den Systempartner Kiesel entschieden hat, dürfte vor allem daran liegen, dass ihm ein maßgeschneidertes Gesamtpaket angeboten wurde.

Kiesel Vertriebsspezialist Waldemar Horch liefert Details dazu: „Um den Einsatzanforderungen des Kunden gerecht zu werden und maximale Arbeitseffizienz sicherstellen zu können, haben wir den Hitachi Radlader vom Typ ZW220-6HL mit einigen optionalen Features konfiguriert und ausgestattet. So etwa hat die Maschine ein um 410 Millimeter verlängertes High-Lift-Hubgerüst, somit verlagern wir den Schaufeldrehpunkt nach oben, um das Befüllen von Walking Floors in 4 Meter Höhe sicher über die Bordwand zu ermöglichen und zusätzlich das Material mit der Schaufel von oben nachzuverdichten und zu komprimieren.“

Übrigens: Auf Kundenwunsch wurde auch eine Kontroll-Waage von der Firma Pfreundt verbaut, so dass der Maschinist jederzeit die genauen Beladungswerte sieht und das Fahrzeug nicht überladen wird.

Ökonomisch, ökologisch, ergonomisch

Bei der Entwicklung des Radladers Hitachi ZW220-6HL wurden Leistungsdaten, Umweltfreundlichkeit, Komfort und Fahrersicherheit in den Fokus gestellt. Zu den technischen Highlights des rund 18 Tonnen schweren Radladers gehört der EU Stufe IV
konforme Cummins-6-Zylinder-Niederemissionsmotor QSB6.7 mit einer Leistung von 145 kW. Er ist mit einem gekühlten Abgasrückführungssystem (EGR) und einem Diesel-Oxidations-katalysator (DOC) versehen. Der bedienerfreundliche Arbeitsplatz in der geräumigen, lärmgedämmten Fahrerkabine bietet eine gute Rundumsicht und steigert somit die Sicherheit. Hinzu kommen Front- und Heckkameras, Klimaautomatik, optionale
Joystick-Lenkung sowie zusätzliche LED-Arbeitsscheinwerfer, akustische oder optische Rückfahrwarner und auf Wunsch ein 360-Grad-Kamerasystem.

Maschinist Siko El Kelany fühlt sich an seinem Arbeitsplatz entspannt und sicher.