Kiesel WorldWide Machinery GmbH

Bei Kiesel rollen die Gebrauchten

Über 1.000 Gebrauchtmaschinen jährlich verkauft die KWWM, eigenständige Tochter der Kiesel GmbH. Der Bedarf an hochwertigen, in Stand gesetzten Baggern, Radladern und Anbaugeräten ist groß. Rund 35 Angestellte kümmern sich darum, dass Maschine und Markt weltweit zueinander finden.

Nur ein kleiner Teil des Angebots der Kiesel Worldwide Maschinery GmbH aus der Vogelperspektive – der Standort Baienfurt bei Ravensburg, der gleichzeitig auch Sitz des kaufmännischen Dienstleistungszentrums der Kiesel Gruppe ist.

Roland Kehl ist Geschäftsführer der Kiesel WorldWide Machinery GmbH, kurz KWWM. Seit 2009 ist er bei der Kiesel-Gruppe, seit 2017 verantwortet er das gesamte Handling rund die Gebrauchten. Wer seine Maschine in Zahlung geben oder Wiederaufbereitetes zum fairen Preis erwerben möchte, ist bei ihm und seinem Team richtig. Ein Anruf beim Kiesel-Kundenberater genügt, der die Experten der KWWM hinzuzieht. Diese Zusammenarbeit ist für alle Seiten von Vorteil: Der Berater kennt die Maschine, die KWWM kennt den Marktwert, und der Kunde bekommt den besten Preis für seinen Gebrauchten.

Der Bedarf ist groß

Maschinen, die in Zahlung genommen werden sollen, werden nach einem festen Protokoll geprüft und begutachtet, der Zustand mit Fotos dokumentiert. „Ich bekomme die Unterlagen auf den Tisch und lege den verbindlichen Rückkaufpreis fest“, erläutert Kehl das Prozedere. Bei rund 25 Anfragen pro Tag hat er damit gut zu tun. In Deutschland werden Maschinen in der Regel nach drei Jahren bzw. 3000 Betriebsstunden wiederverkauft und bilden damit den Kern des Gebrauchtmaschinen-Angebots der KWWM. In der zentralen, hochmodernen Werkstatt am Stammsitz Baienfurt werden sie technisch wieder flott gemacht und optisch soweit als nötig aufbereitet. Maschinen über 8000 Betriebsstunden werden aus wirtschaftlichen Gründen meist direkt am Aufnahmestandort sinnvoll repariert und direkt abverkauft. Dies gilt auch für Maschinen aus dem Ausland. Das internationale Händlernetzwerk, das sich Kiesel aufgebaut hat, spielt dabei eine große Rolle, denn es bewertet und wickelt vor Ort ab. „Wir sind immer an Ankäufen im freien Markt interessiert – und das weltweit“, versichert der Geschäftsführer. Das schließt die Modelle aller namhaften Hersteller ein.

In den modern ausgestatteten Werkstätten werden Bau- und Umschlagmaschinen aller Hersteller fit gemacht für ihr „zweites Leben“.

Lackiert wird erst zum Schluss

Als Verkäufer setzt die KWWM auf die Grundwerte Transparenz und Qualität. „Wer bei uns kauft, weiß genau was er bekommt. Wir setzen bewusst auf ehrliche Wiederaufbereitung statt reiner Kosmetik“, erläutert Kehl die Philosophie seines Unternehmens. Die Kunden wissen es zu schätzen, dass Kratzer nicht einfach überlackiert werden. Kehl weist Kaufinteressenten den Stammbaum der Gebrauchten gerne nach. „Manchmal hat man eine sehr spezielle Maschine, die nicht mehr alle Funktionen top erfüllt. Wenn ein Kunde nun sagt, er kauft sie in diesem funktionsreduzierten Umfang, dann kann er bei uns ein gutes Schnäppchen machen.“ Mit dieser Einstellung hat er sich über die Jahre ein hohes Maß an Vertrauen bei den Käufern erarbeitet. Daher sind die Gebrauchten der KWWM vor allem bei Händlern sehr beliebt.

Wer bei uns kauft, weiß genau was er bekommt. Wir setzen bewusst auf ehrliche Wiederaufbereitung statt reiner Kosmetik.

Roland Kehl

Es zählt der gute Name

Das verfügbare Maschinenpotenzial stellt die KWWM auf der Kiesel-Website online, in Auszügen auch hier im Kiesel-Magazin. Verschifft wird weltweit – Kehls Team umfasst auch Logistiker, die sich um alle nötigen Regularien kümmern. „Gewährleistung geben wir natürlich auch, zumindest in den Ländern, in denen wir auch als Händler aktiv sind,“ versichert der Geschäftsführer. „In der Praxis stellen wir jedoch fest, dass der Name Kiesel den meisten als Garantie ausreicht.“