Entsorgungsbetrieb Panzer findet bei Kiesel die „Problemlösungsmaschine“

Klein, aber hoch hinaus:
Die Kombination ist Trumpf

Auf dem Firmengelände des Entsorgungsunternehmens Panzer fallen vor allem Umschlag- und Verladearbeiten an. Um LKW-Container problemlos befüllen zu können, müssen die Radlader eine Abkipphöhe von vier Metern erreichen. Für Außeneinsätze ist jedoch auch Transportflexibilität gefragt. Daher sollten die Lader zudem möglichst kompakt sein. Bei Kiesel hat Entsorger Panzer die passende Maschine gefunden.

Als Rudolf Panzer 1987 drei Container kauft und eine Firma gründet, ist das der Beginn einer unternehmerischen Erfolgs-Story. Der damalige Jungunternehmer aus dem oberfränkischen Lichtenfels bietet Baufirmen an, ihren Bauschutt zu entsorgen. Preis und Leistung stimmen. Bald ist der erste Vertrag unterschrieben und gleich darauf stehen die ersten Panzer-Container auf der Kundenbaustelle. „Heute stehen unsere Container bis Würzburg“, berichtet Firmenchef Panzer. 3.000 eigene Container hat das Unternehmen mittlerweile im Einsatz. 

Längst hat sich das Unternehmen weitere Geschäftsfelder erschlossen, doch noch immer bilden Entsorgung und Verwertung das Kerngeschäft: Bauschutt entsorgen, Altholz aufbereiten sowie Altpapier einsammeln und verwerten. Die Auftraggeber sind zumeist gewerbliche Kunden oder Privatpersonen. Doch auch die Stadt Lichtenfels zählt zum Kundenkreis des Unternehmens. Im Auftrag der städtischen Verwaltung betreibt das Unternehmen den kommunalen Wertstoffhof. „Im Spätsommer und Herbst liefern die Bürger hier den Grünschnitt aus ihren Gärten an“, berichtet Panzer. „Und wir erledigen die Verwertung.“

Der Giant V761T Tele bei der Verladung von Grünschnitt.

Löffler arbeitet als Gebietsvertriebsleiter bei Systempartner Kiesel, Oberfranken ist sein Revier. Mit Entsorgungsunternehmer Panzer hat Löffler erstmals vor 20 Jahren, bereits vor seiner Zeit bei Kiesel, zusammengearbeitet. Seither stehen die Beiden regelmäßig
in Geschäftskontakt. Sie kennen sich gut, verstehen sich und schätzen einander gegenseitig.


Panzer ist sofort von der Maschine, die Löffler ihm vorstellt, überzeugt – es ist der sechs Tonnen Kompakt-Teleskoplader V761T Tele von Giant. „Die Maschine arbeitet zumeist auf dem Wertstoffhof und erledigt dort viele verschiedene Kleinarbeiten“, so Panzer.
Mit über 4,8 Meter Abkipphöhe und 55 Kilowatt Leistung, die ein Vierzylinder-Motor von Deutz bereitstellt, verlädt der Giant mühelos alle anfallenden Wertstoffe auch in hohe LKW-Container. Bei Bedarf wechselt die Maschine zwischen Palettengabel, Greifer- und Manschettenschaufel hin und her – dank einem integrierten Schnellwechselsystem in Sekundenschnelle.

 

Entscheidend für den Kaufentscheidung war die Höhe. Die Maschine lässt sich mit einem Abroller transportieren.

Rudolf Panzer

Ohne Anbauwerkzeug liegt die Maschinengesamtlänge unter fünf Metern. Inklusive Kabine misst der Giant V761T Tele unter 2,64 Meter. „Damit lässt sich die Maschine in einem Abroller transportieren“, stellt Panzer fest. Und tatsächlich nutzt das Unternehmen diese Option regelmäßig. An 40 bis 50 Tagen im Jahr ist der Giant im Außeneinsatz. „Dann hilft er einem Kunden zum Beispiel beim Aufräumen des Firmengeländes.“ Die Kombination aus niedriger Maschinengröße und enormer Abkipphöhe macht’s möglich.

Der Teleskoplader von Giant erreicht eine Abkipphöhe, die deutlich über der geforderten Höhe von 4,20 Meter liegt.