Ausbildung zum Baumaschinen-Mechatroniker bei Kiesel

Auf eigenen Beinen stehen lernen

Eine Ausbildung in der Baubranche gilt für viele Jugendliche leider nicht als erste Wahl. Dabei spielen heute in der Baubranche modernste Technologien die Hauptrolle. Sie zu beherrschen lernt man zum Beispiel in der Ausbildung zum Baumaschinen-Mechatroniker. Rund 100 Azubis, vom 1. bis zum 4. Lehrjahr, schlagen diesen beruflichen Weg bei Kiesel ein. Um eine sehr hohe Ausbildungsqualität zu gewährleisten, füllt Kiesel für diese Gruppe vier eigene Berufsschulklassen in Hürth und bietet seinen Azubis ein Rundum-Sorglos-Wohnheim, in dem diese während der Schulzeit wohnen können.

Das theoretische Wissen zur Ausbildung wird am Goldenberg Europakolleg in Hürth vermittelt.

Zusammenhänge verstehen. Wissen, wie es geht. So entsteht das Sprungbrett für die eigene Karriere.

Man kennt das: wenn man eine Ausbildung macht, dann tut man das in der Regel in einem Betrieb in der Nähe von Mama und Papa und geht auch ganz in der Nähe in die Berufsschule. Bei den Kiesel-Azubis ist das anders.

Eine Schule für alle in Hürth

Kiesel hat ein ganz eigenes Konzept, um seine auszubildenden Baumaschinen-Mechatroniker in dreieinhalb Jahren fit für die technologisch hochanspruchsvolle Zukunft zu machen: Alle Azubis besuchen gemeinsam das Goldenberg Europakolleg in Hürth. Vier Klassen, eine pro Schuljahr, werden dort ausschließlich mit dem Kiesel Nachwuchs gefüllt. Neben den vorgeschriebenen Berufsschuleinheiten, erweitert Kiesel sein Lernprogramm mit eigenen, überbetrieblichen Einheiten.

Nur mit diesem Konzept, da sind sich die Verantwortlichen bei Kiesel einig, lassen sich die hohen Anforderungen, die der Beruf des Baumaschinen-Mechatronikers stellt, optimal meistern. Pneumatik, Hydraulik, Mechanik, Elektrik und Elektronik werden auf diese Art und Weise nach Lehrplan – und auch weit darüber hinaus, nach den spezifischen Anforderungen von Kiesel, vermittelt.

Zentral wohnen im Wohnheim in Hürth

Rostock, Freiburg, Dresden oder Ravensburg – die Kiesel Azubis kommen aus allen Teilen Deutschlands. Dreibis viermal im Jahr treffen sich alle für rund vier Wochen in Hürth, um die praktischen Fähigkeiten, die an den verschiedenen Kiesel-Standorten erlernt werden, mit theoretischem Wissen zu vertiefen. Während dieser Zeit finden alle Nachwuchs-Mechatroniker, egal ob 15 oder 25 Jahre alt, im Kiesel-eigenen Wohnheim in Hürth ein Zuhause auf Zeit. Tina Roschu, die Hauswirtschafterin des Wohnheims betreut, bekocht und betütelt die Jungs und Mädels, sodass Heimweh auch bei den Jüngsten erst gar nicht entsteht.

 

Technik verstehen und anpacken können. Bei Kiesel lernen die Baumaschinen-Mechatroniker das von der Pieke auf.

Technik verstehen und anpacken können. Bei Kiesel lernen die Baumaschinen-Mechatroniker das von der Pieke auf.

Die Jugendlichen lieben ihr zweites Zuhause in Hürth und haben mitgeholfen, es dort richtig gemütlich zu machen. Durch den engen Klassenverbund und das gemeinsame Wohnen auf Zeit entstehen viele Freundschaften quer durch die Bundesrepublik, die auch Jahre danach noch Bestand haben.

Die Rechnung geht für alle auf

Das besondere Ausbildungskonzept bei Kiesel begeistert Schüler und Eltern gleichermaßen und sichert die Zukunft von Kiesel. Die Eltern wissen ihre Kinder in besten Händen und geben ihnen so einen aussichtsreichen Start in ihre berufliche Zukunft. Auch die Motivation bei den Jung-Mechatronikern selbst ist hoch, ebenso die Qualität der Ausbildung.

Mit diesem Konzept tritt Kiesel dem viel zitierten Fachkräftemangel entgegen. Ziel ist es, möglichst alle Auszubildenden in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Ein Ziel, das meistens erreicht wird, denn die Loyalität der Azubis ist hoch – und auch nach der Ausbildung bleiben viele dem Unternehmen treu.