Immer auf den anfallenden Arbeitsaufwand eingerichtet.

Einzigartige Flexibilität

Die Gebr. Ezel GmbH aus Vaihingen ist ein 116-jähriges familiengeführtes Bauunternehmen, das mit etwa 100 Mitarbeitern Leistungen im Hoch-, Tief- und Straßenbau vorwiegend im Umkreis von 50 Kilometern um Vaihingen anbietet. Im Spezialtiefbau und mit der Durchführung von Gründungen ist das Unternehmen sogar bundesweit tätig.

Arbeit unter Hochdruck: Mit zusätzlichen Mietmaschinen bewältigt die Ezel GmbH aus Vaihingen in der vorgesehenen Zeit.

 

Geschäftsführer Karsten Freckmann schätzt vor allem die Flexibilität, die das breite Produkt- und Dienstleistungsportfolio von Kiesel seinem Unternehmen verschafft.

Zwei Bell B25 und B30, ein Hitachi ZX350 mit dem Xcentric Ripper XR42 sowie ein Radlader ZW180 sind seit einiger Zeit als Mietmaschinen bei der Firma Ezel: Sie arbeiten an der Erschließung des Gewerbegebiets „Röte 2“ in Grafenau bei Sindelfingen. Die Arbeiten nehmen mehrere Monate in Anspruch und wurden durch das schlechte Wetter im Winter mit viel Regen und Schnee immer wieder massiv aufgehalten. Für das Abwassersystem, in dem Regenwasser und Brauchwasser getrennt geführt werden, muss für das Regenwasser ein Rigolentunnel gebaut werden. Dieses Becken wird etwa 4,80 Meter tief und bindet damit das Hartgestein ein, das hier ab einer Tiefe von 2,80 Metern ansteht. Um dieses Gestein im Rohrgraben aufzubrechen ist der Ripper die Idealbesetzung, da er schräg angesetzt wird und so das Gestein mit seiner schrägen Klüftung von unten nach oben herauslösen kann. Ein Meißel würde hier nur bedingt funktionieren, da er von oben angesetzt wird und seine Schlagenergie daher auf der großen Felsfläche größtenteils verpuffen würde. „Mit dem Ripper sind wir deshalb um ein Mehrfaches schneller als wir es mit dem Meißel wären“, erläutert Karsten Freckmann. 

 

Einarbeitung und Fortbildung

Obwohl das Bauunternehmen zahlreiche Baumaschinen auch von Kiesel im eigenen Bestand hat, wurde der Hitachi ZX350 samt Ripper gemietet, da alle eigenen Maschinen eine OQ70/55-Aufnahme besitzen. Der Ripper XR42 hat eine OQ80- Aufnahme und benötigt für den wirksamen Betrieb auch ein Trägergerät in entsprechender Größe. Zudem ist dies das erste Bauvorhaben, bei dem das Unternehmen einen Ripper eingesetzt hat. „Das ist auch nicht ungefährlich, wenn eine 35-Tonnen- Maschine am Fels arbeitet, da fliegen leicht mal Felsbrocken. Daher ist es gut, wenn unsere Leute entsprechend eingewiesen werden, denn Sicherheit steht immer an erster Stelle! Das hat Harald Kowatsch von Kiesel übernommen und es hat sehr gut funktioniert“, so Freckmann, der auch ansonsten die gute Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Bereichen von Kiesel schätzt.

Um die Mitarbeiter mit neuen Maschinen, Anbaugeräten und Methoden weiterbilden zu können, nutzt Freckmann auch gerne das Trainingsangebot der Kiesel Akademie in Stockstadt: „Der Vorteil ist, dass Kiesel auch alle Geräte vor Ort hat, die für uns bisher nicht so alltäglich sind, sodass man beispielsweise die Möglichkeit hat, eine Schere oder einen Pulverisierer auszuprobieren. Das Trainingsgelände, das Sie in Stockstadt haben, ist schon wirklich der Clou. Da kann man dann einmal Dinge und neue Arbeitsmethoden ausprobieren, die sonst im täglichen Stress untergehen würden, die aber letztendlich die Arbeitsabläufe dauerhaft verbessern können.“

Zudem zählt für die Gebr. Ezel die große Nähe zu den Niederlassungen in Leonberg und Karlsruhe, woher das Unternehmen bei Serviceangelegenheiten und Problemen immer zeitnah Hilfe bekommt.

 

Große Flexibilität durch Mietangebot

Ein sehr großer Vorteil der Kiesel PartnerRent sei auch, dass man am Ende der Mietzeit entscheiden könne, ob man das Gerät doch noch kaufen wolle. Oft komme es auch vor, dass man eine Maschine anmietet, dann die Mietzeit verlängert und schließlich feststellt, dass man die Maschine doch kaufen wolle, weil man festgestellt habe, dass man durch die ersten Aufträge einen Markt für ein neues Gerät geschaffen habe. Der große Mietpark von Kiesel mache es einem leicht, auch nicht alltägliche Geräte zu mieten und auf diese Weise einmal was Neues auszuprobieren. Anders herum sei es sonst oft auch schwierig, sich eine neue Maschine anzuschaffen und nicht zu wissen, ob sie wirklich voll ausgelastet wird. Hier zeige sich Kiesel immer sehr flexibel, darum sei es nicht ausgeschlossen, dass einige der Mietgeräte, die derzeit im Einsatz sind, schließlich doch noch übernommen werden.