Kiesel-Vorführer überzeugen mit Bell Dumpern

Starkes Kiesel-Vorführteam überzeugt Kunden – eigenes „Er-Fahren“ ist angesagt.

Andreas Reinhart erklärt die Neuerungen, die in den vergangenen sechs Jahren bei der Entwicklungsarbeit in die neuen Maschinen eingeflossen sind.

Um Kunden von einem Produkt zu überzeugen, ist es wichtig, alle Fakten auf den Tisch legen zu können. Technische Daten, Preise, Vertragsdetails und vieles mehr spielen bei der Entscheidung für eine neue Maschine mit nicht unbeträchtlichem Investitionsvolumen eine große Rolle. Doch meistens braucht es mehr, nämlich das eigene Ausprobieren und Erleben eines Produktes, bevor man es sich für die tägliche Arbeit vorstellen kann. Hier kommt das Kiesel-Vorführteam ins Spiel.

Um Produktvorführungen der verschiedensten Maschinengruppen garantieren zu können, hat Kiesel ein Team mit geschulten Anwendungsspezialisten, die die Maschinen der breit gefächerten Kiesel-Produktrange bei Kunden vorführen. Das Produktmanagement kann dabei durch seinen engen Kontakt zum Hersteller den Anwendungsspezialisten und den Vertriebsmitarbeitern weitere fachliche Unterstützung bieten. Dies ist vor allem dann von großer Bedeutung, wenn neue Maschinen in das Kiesel-Sortiment aufgenommen werden, wie dies 2016 mit den knickgelenkten Muldenkippern von Bell Equipment der Fall war. Diese bildeten in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres neben den Radladern einen besonderen Schwerpunkt bei den Vorführungen.

Zunächst wurden die Einsatzberater direkt vom Hersteller Bell Equipment geschult und konnte ab August 2016 mit den Vorführungen beginnen. Produktmanager und Anwendungsspezialist Walter Michels fasst die Vorteile der Bell Muldenkipper wie folgt zusammen: „Bell Dumper sind extrem einfach zu bedienen und bieten einen hohen Fahrkomfort, was für die Fahrer von großer Bedeutung ist. Für die Betreiber ist vor allem die hohe Traktionskraft von Bedeutung, mit der sich die Bell Kipper auch in unwegsamem Gelände durchsetzen, sodass der Dumper nahezu überall einsetzbar ist. Außerdem sind der extrem günstige Kraftstoffverbrauch und die serienmäßige Onboardwaage zu nennen, die die geringen Betriebskosten pro Tonne direkt während der Vorführung sichtbar machen“.

Mit Hilfe der Vorführungen im letzten Drittel des Jahres konnten bereits 17 Maschinen der Größenklassen B30 und B40 in den Markt gebracht werden. Darüber hinaus wurde ab November gemeinsam mit dem Hersteller Bell eine Demotour für den neuen B60E organisiert, bei der sich viele Kunden vor Ort im Steinbruch von den Vorteilen der neuen Maschine überzeugen konnten. Bei professionellen Vorführungen kommt es darauf an, die betreffende Maschine auf die Anforderungen des Kunden passend einzustellen, so dass sie ihr Leistungspotential voll ausschöpfen kann. Alle Vorführungen werden von der Zentrale in Baienfurt koordiniert, um ein gleichbleibend hohes Niveau zu garantieren.

Walter Michels erklärt, in welchen Schritten eine Maschinen- Vorführung abläuft: Zunächst wird mit allen Beteiligten des Kunden beim gemeinsamen Maschinenrundgang das Gerät mit den relevanten technischen Daten wie Leistung und Zuladung vorgestellt. Dabei werden die Besonderheiten und Vorteile der Maschine erläutert, Optionen angesprochen und Fragen beantwortet. Danach geht es auf den Fahrersitz, bzw. in die Fahrerkabine, wobei der Bediener des Kunden gleich von Beginn an auf dem Fahrersitz Platz nimmt. An dieser Stelle werden ihm vom Vorführer alle Bedienelemente und ihre Funktionen direkt erläutert, so dass unmittelbar ausprobiert werden kann.

Je nach Erfahrung des beteiligten Maschinenführers und Situation wird dann die Maschine getestet, entweder direkt vom Kundenfahrer oder zunächst als Demonstration durch den Vorführer. Nach einer Zeit der gemeinsamen Bedienung mit direkter Unterstützung und vielen Ratschlägen kann der Fahrer des Kunden schließlich ungestört die Maschine selbst bedienen. Der Vorführer bleibt in der Nähe, falls Unterstützung benötigt wird und wertet die Daten der Vorführung aus.

Erschienen in: Kiesel Welt 2017-01