Kiesel baut auf strategische Mitarbeitergewinnung, Aus- und  Weiterbildung

Der Schlüssel zum Erfolg

Für heutige Schulabgänger ist die Baubranche meist nicht die erste Wahl. Automobilindustrie, Öffentlicher Dienst, Konsumgüterindustrie, Handel, Transport/Logistik/Tourismus, das sind die fünf beliebtesten Aktionsgebiete für Auszubildende. Nachwuchs zu gewinnen, Fachkräfte aufzubauen und zu halten wird für die Unternehmen der Baubranche damit immer schwerer. Der Systemlösungsanbieter Kiesel baut seine Arbeitgebermarke sehr bewusst aus und investiert mit der Kiesel Akademie in seine Mitarbeiter und damit in die eigene Zukunft.

 

Eine Karriereleiter mit 5 Stufen können die Kiesel-Techniker Schritt um Schritt mit der Kiesel Akademie erklimmen.

 

Einfach nur einen sicheren Arbeitsplatz zur Verfügung stellen, das genügt bei weitem nicht mehr. Ein angemessenes Gehalt, geregelte Arbeitszeiten und ausreichend Urlaub – das sind Faktoren, die so selbstverständlich sind, dass man darüber schon fast nicht mehr sprechen muss. Heute muss man als Arbeitgeber weit mehr bieten, um attraktiv zu sein und neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter zu halten. Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten stehen dabei ganz oben auf der Liste, dicht gefolgt von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus ist auch die Arbeitgebermarke, also das Image, das einem Unternehmen vorauseilt, ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsfaktor.

Wenn ein Mitarbeiter in seiner Freizeit dann kurzerhand selbst den nächsten Kochkurs belegt, hat der Arbeitgeber in der Regel recht wenig davon. So tut er besser daran, die Fortbildungslust seiner Mitarbeiter zu kanalisieren und sie mit eigenen Angeboten zu überzeugen.

Denn wer, wie die Kiesel GmbH, die fachliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter ernst nimmt, der motiviert damit nicht nur seine Mitarbeiter, sondern investiert gleichzeitig in die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens.

 

Kundenspezifische Kiesel-Trainings bringen nicht nur die Kunden und deren Mitarbeiter weiter, sondern decken auch gleichzeitig die jährliche Pflicht-Unterweisung der Maschinisten mit ab.

Die Kiesel Akademie setzt auf Aus- und Weiterbildung

 

„Wie wenig sexy die Baubranche für den Arbeitsmarkt ist, das spüren wir schon seit einigen Jahren. Die Suche nach neuen Auszubildenden und Mitarbeitern aller Art wird immer schwerer“, berichtet Kathrin Kiesel, Leiterin der Kiesel Akademie. Die Kiesel Gruppe mit rund 1000 Mitarbeitern ist flächendeckend in ganz Deutschland aktiv und strebt auch weiterhin ein zielgerichtetes Wachstum an. Für dieses Wachstum werden einerseits ständig neue motivierte Mitarbeiter gesucht. Andererseits ist es wichtig, bestehende Mitarbeiter langfristig zu binden. Aus diesem Grund wurde bereits im Jahr 2010 die Kiesel Akademie gegründet. „Personalentwicklung ist für uns ein wichtiger strategischer Prozess, in den wir kräftig investieren”, so Kathrin Kiesel.

 

„In einer Familie kümmert man sich umeinander“, fasst sie ihre Werte zusammen, „und zur Kiesel-Familie gehören schließlich nicht nur meine Eltern, Großeltern, Onkels und mein Bruder, sondern auch jeder einzelne unserer Mitarbeiter. Indem wir das Beste für unsere Mitarbeiter tun, werden sie auch das Beste für uns tun.“

 

Heute arbeitet ein fünfköpfiges Team in Baienfurt und Stockstadt für die Aus- und Weiterbildung der Kiesel-Mitarbeiter aus ganz Deutschland – und hat damit alle Hände voll zu tun.

 

Das Konzept der Kiesel-Akademie basiert auf drei Säulen: Zum einen die flächendeckende Ausbildung in ganz Deutschland. Darüber hinaus das Trainings-Konzept für den Bereich Technik und Service. Und schließlich die kaufmännische und vertriebsorientierte Weiterbildung. Des Weiteren gibt es auch Angebote für externe Teilnehmer, zum Beispiel Fahrertrainings für die Mitarbeiter der Kiesel-Kunden.

Mit einer Ausbildungsquote von 10 % liegt Kiesel doppelt so hoch wie der bundesdeutsche Durchschnitt.

Ausbildung mit Zukunft

 

Mit einer Ausbildungsquote von 10 % liegt das Familienunternehmen Kiesel rund doppelt so hoch als der bundesdeutsche Durchschnitt. Laut Bundesbildungsbericht liegt diese Quote je nach Unternehmensgröße aktuell zwischen 4,6 und 5,5 %.

Auf eine fundierte Ausbildung wird bei Kiesel viel Wert gelegt. Die Ausbildungsmöglichkeiten sind entsprechend breit gefächert. Circa 80 % der Auszubildenden lernen Land- und Baumaschinenmechatroniker oder studieren an der Dualen Hochschule Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. Die restlichen durchlaufen eine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann/frau oder D.H.-Studenten für Vertriebsmanagement.

Kiesel lässt dabei keinen Aspekt der Ausbildung aus den Augen. Auch die Qualität der in der Berufsschule vermittelten Inhalte muss dem eigenen hohen Anspruch gerecht werden. So werden die technischen Auszubildenden nicht dezentral in verschiedenen Berufsschulen in ganz Deutschland unterrichtet, sondern zentral in einer bewusst ausgewählten Berufsschule in Köln-Hürth. Die Kiesel-Azubis eines Jahrgangs bilden hier immer eine eigene Klasse.

Die Lehrer, die diese vier Kiesel-Klassen unterrichten, wurden speziell von Kiesel-Trainern weitergebildet. Die schulische Theorie, der innerbetriebliche Unterricht, die praktische Arbeit in Büro und Werkstatt und die Integration der Online-Lernplattform von Kiesel gehen somit Hand in Hand. „Die Azubis lernen so genau das, was sie bei uns in den Betrieben später brauchen werden“, berichtet Julia Sabelfeld, Ausbildungsleiterin bei Kiesel. „Diese Ausbildungsqualität zahlt sich aus. Wir sind stolz darauf, dass wir auch in diesem Jahr wieder alle unsere Auszubildenden in ein festes Arbeitsverhältnis übernehmen konnten.“

Weiterqualifizierung für Technik und Service

 

Auch Techniker mit Berufserfahrung sind gesucht und erwarten zu Recht Perspektiven für ihre persönliche Weiterentwicklung. Außerdem gelingt es nur mit einem top qualifizierten Service-Team Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und sie damit langfristig binden.

Im technischen Bereich setzt Kiesel auf ein Train-the-Trainer-Konzept. Die Service-Mitarbeiter werden dabei von acht eigenen Trainern weitergebildet. Das Trainingsprogramm umfasst fünf Stufen und richtet sich danach, in welchem Ausbildungs- und Qualifikationsstand ein Mitarbeiter sich gerade befindet. Mit steigender Ausbildungsqualifikation und Berufserfahrung werden die Mitarbeiter in diesen Trainings vom Servicemechaniker, Servicetechniker, Servicespezialist bis hin zum Serviceinspektor oder Servicetrainer weiterentwickelt. „Ein Weg, der vor allem für unsere High Potentials sehr wichtig ist. Würden die auf der Stelle treten, bestünde die Gefahr, dass sie sich bald schon nach anderen interessanten Stellen umsehen würden“ so Kathrin Kiesel. „Mit diesen fünf Qualifikations-Stufen kann jeder seine Karriereleiter mit beeinflussen und wir begeistern und halten unsere Mitarbeiter langfristig.”

Breites Weiterbildungsangebot nicht nur im technischen, sondern auch im kaufmännischen Bereich.

Kaufmännische und vertriebsorientierte Weiterbildung

 

Neben den Technikern erhalten auch die Kaufleute bei Kiesel ihre Chance, voranzukommen. Kiesel hat vor zwei Jahren eigens die Ausbildung zum Kiesel-Vertriebsspezialisten ins Leben gerufen und von der IHK zertifizieren lassen.

Interessierte Mitarbeiter bewerben sich ganz formell betriebsintern darum. Jedes Jahr erhalten 15 Vertriebsmitarbeiter die Chance, diesen Weg zu gehen und sich in den Bereichen Wirtschaft, Recht, Präsentation, Kommunikation, Akquisition, Verkaufsgespräch, Verhandlungstechniken und Branchenwissen fortzubilden. Im Mittelpunkt steht dabei die Weitergabe von praktischem Wissen und Markterfahrung durch Vertriebs- und Produktprofis. „Unsere Vertriebsspezialisten verkaufen nicht nur, sie sind Systempartner für unsere Kunden. Hier optimieren sie ihre Fähigkeiten und erweitern ihr Wissen, um mit unseren Kunden auf Augenhöhe kommunizieren zu können, sie optimal zu beraten und eine langfristige vertrauensvolle Partnerschaft aufbauen zu können“, fasst Kathrin Kiesel das höhere Ziel dieser Qualifizierung zusammen.

Weiterbildung auch für Kiesel-Kunden

 

Dass sich das erfolgreiche Konzept der Akademie auf Dauer nicht nur mit den eigenen Mitarbeitern beschäftigt, sondern auch nach außen öffnet, ist laut Kathrin Kiesel nur eine logische Konsequenz. So bietet das Unternehmen seit vielen Jahren bereits sehr erfolgreich kundenspezifische Fahrertrainings an. Vier Anwendungsspezialisten trainieren die Mitarbeiter von Kundenunternehmen rund um Wartung, Instandhaltung und Sicherheit.

Gerade wird dieses Format ausgeweitet. Unterstützt vom deutschen Abbruchverband werden offene Trainings speziell für Maschinisten im Abbruch angeboten. „Eine Baumaschine ist heute ein High-Tech-Produkt und die Prozesse auf einer Abbruchbaustelle sind sehr komplex“, so Kathrin Kiesel. „Wir wollen mit diesem Format unser Wissen weitergeben und die Abbruch-Branche damit sicherer und erfolgreicher machen.“

Ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft

 

Doch damit nicht genug. Kathrin Kiesel hat mit der Akademie noch viel vor. „Die Kiesel Akademie mit all ihren Facetten ist nur der erste Schritt den wir tun, um als eine herausragende Arbeitgebermarke wahrgenommen zu werden”, erläutert sie. „Der nächste Schritt ist das Coreum, das sich gerade im Bau befindet und im Herbst 2018 eröffnet wird“.

Mit diesem wegweisenden Projekt will das agile Unternehmen ein Branchenforum für Aus- und Weiterbildung, Test und Training, Vorführung, Seminare, Ausstellung und Erlebnis werden. Auf einem 50.000 qm großen Areal wird dieses Zentrum mit Musterbaustellen, Test- und Trainingsgelände und einem modernen Ausstellungs- und Trainingsgebäude entstehen. „Wir haben über ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Branche, kennen die Arbeitsprozesse und Bedürfnisse unserer Kunden. Mit der Kiesel Welt werden wir die Branche nachhaltig weiterführen, damit sie den Anforderungen der hoch technisierten Welt von morgen gerecht wird“, fasst Kathrin Kiesel ihre Intention zusammen.

Gute und treue Mitarbeiter sind der Erfolgsgarant eines jeden Unternehmens. Wer heute als Marke, insbesondere als Arbeitgebermarke, erfolgreich sein will, muss sich wie Kiesel diesem Weg öffnen und Lösungen suchen, um letztendlich die Zukunft des eigenen Unternehmens zu sichern.