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Quakernack setzt auf Hitachi/Kiesel

Maschinenleistung und Service überzeugen

Quakernack Hitachi ZX470LCH-3

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Quakernack Hitachi ZX470LCH-3

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Quakernack Hitachi ZX470LCH-3

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Der moderne Industriebau mit seinen vielfältigen Erschließungsaufgaben ist eine Domäne der Bielefelder Quakernack GmbH & Co KG. Verbindet das Unternehmen bei diesen integrierten Großprojekten doch die ganze Erfahrung aus über 100 Jahren Tätigkeit in den Bereichen Erdbewegung, Straßen-, Tief- und Kanalbau sowie Abbruch und Entsorgung. Immer mit dabei: leistungsfähige, hoch flexible Großgerätetechnik, ohne die sich die anspruchsvolle Baustellenlogistik mit engen Zeitfenstern und straff ineinander greifender Aufgabenverteilung nicht bewältigen ließe. Seit 2006 setzt Quakernack auf Hitachi-Hydraulikbagger und kooperiert dabei eng mit der jungen Kiesel-Berobau als zuständiger Gebietsniederlassung.

Vielseitiger Spezialist
Insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt die Quakernack Straßen- und Tiefbau GmbH & Co KG heute an ihren beiden Standorten Bielefeld und Cottbus. Ausgewiesene Schwerpunkte des in vierter Generation von Ulrich und Jan Möllmann sowie Günter Meier geführten Familienunternehmens sind Erd- und Abbrucharbeiten, Straßen- und Gleisbau sowie der spezialisierte Tiefbau im Ver- und Entsorgungsbereich oder bei Gründungsarbeiten.

Seit einigen Jahren engagiert sich Quakernack verstärkt auch bei Erschließungen im Industrie- und Gewerbebau. Im Auftrag renommierter Generalunternehmer und Bauträger übernimmt das Unternehmen dabei die komplette Tiefbaulogistik einschließlich Baugrubenerstellung, umfangreicher Versorgungsinfrastruktur und abschließender Gestaltung der Außenanlagen. Oft umfassen die Projekte dutzende Hektar und erstrecken sich über mehrere, gleichwohl sehr straff geplante Baumonate.

„Gerade die enge Verzahnung der einzelnen Bauphasen und Gewerke erfordert ein spezielles Know-how, das wir uns in den vergangenen Jahren erworben haben“, unterstreicht Geschäftsführer Günter Meier. „Neben einer akribischen Terminierung aller Arbeiten zählt hier natürlich vor allem die effiziente Baustellenlogistik, ohne die der ‚Just-in-Time’-Fertigbau nicht realisierbar wäre.“ Europaweit arbeiten inzwischen die spezialisierten Quakernack-Mannschaften, wobei die aktuelle Referenzliste überregionale Logistikzentren internationaler Konzerne (Amazon, Lidl, etc.) ebenso aufführt wie komplexe Neuerschließungen für Fabrikanlagen z.B. in der Papierindustrie (www.quakernack.info).

Unverzichtbar sind auch eine hohe Flexibilität der eingesetzten Baumaschinen und deren garantierte Verfügbarkeit. Gerade bei Schlüsselmaschinen in der schweren Erdbewegung oder im Schwarzdeckenbau vertraut Quakernack selbst bei internationalen Einsätzen deshalb oft auf eigenes Gerät in den charakteristischen Hausfarben – darunter rund 80 Großmaschinen. Bei aktuell insgesamt 24 Kettenbaggern bildet Hitachi mit 14 Maschinen – davon zehn Modelle über 25 Tonnen – seit 2006 eine feste Größe im Quakernack-Maschinenpark. Günter Meier: „Von Beginn an hat uns die ‚Marke Hitachi’ mit ihrem hohen Qualitätsanspruch und einem stimmigen Gesamtprogramm überzeugt. Die einzelnen Modelle sind führend in ihren jeweiligen Leistungsklassen, insbesondere was die für uns wichtige Geräteflexibilität anbelangt. Ein Beispiel ist hier die hohe Hydraulik-Literleistung, die uns vor Ort den leistungsfähigen Betrieb der vielseitigsten Anbaugeräte erlaubt.“

Dabei spielt in der von häufigen Ortswechseln geprägten Erschließungspraxis auch der gute Service-Support eine entscheidende Rolle. Am Stammsitz Bielefeld federführend betreut durch die ansässige Niederlassung der Kiesel-Berobau kann Quakernack heute bundesweit auf das flächendeckende Kiesel-Netzwerk aus Servicestützpunkten von insgesamt 29 eigenen Niederlassungen und weitere acht unabhängigen Partnern zurückgreifen. Darüber hinaus nutzen die Disponenten einfach und bequem den satellitengestützten Global-e-Service von Hitachi, der als serienmäßiges, kostenfreies Überwachungssystem die Verfügbarkeit der Maschinen auch über längerfristige, internationale Einsätze sicher stellt.

Leistung zählt
Auch bei der jüngsten Verstärkung der Quakernack-Baggerflotte kam Hitachi zum Zuge. Anfang Juli lieferte Kiesel-Berobau einen Hitachi ZX470LCH-3, der gleich im ersten Einsatz seine volle Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen musste. Gemeinsam mit dem größeren Hitachi ZX520LCH-3 und drei ZX350LCN-3 – aus insgesamt acht Hitachi-35-Tonnern im Quakernack-Fuhrpark – wurde der 48-Tonnen-Bagger bei der Erschließung des neuen Lidl-Zentrallagers Paderborn eingesetzt. Im Auftrag des Fertigbauspezialisten Bremer AG übernahm Quakernack die Baugrundvorbereitung mit kompletter Versorgungsinfrastruktur und abschließender Außenflächengestaltung für einen 35.000 m²-Lagerhallenkomplex auf insgesamt 70 Hektar Nutzareal.

Nicht nur die kurze Gesamtbauzeit von Mitte Mai bis Ende September erforderte hohen Einsatz von schwerem Gerät: tatsächlich bestand die Hälfte der in nur vier Wochen zu bewegenden 180.000 m³ Massen aus Fels der Bodenklasse 7. Seine im Klassenvergleich führenden Grabkräfte (max. Losbrech-/Reißkraft: 288/293 kN) nutzte der 260 kW starke ZX470LCH-3 dabei mit einem 2,2-m³-Felslöffel und schafft mit dem Erdlöffel bis zu 4,5-m³. Die systemgerechte Einbindung des im Quakernack-Fuhrpark gebräuchlichen vollhydraulischen Schnellwechslers mit Öldurchführung in die Hitachi-Anbausteuerung durch den Kiesel-Service gewährleistet nicht nur den schnellen Löffelwechsel, sondern dank Scheren-Vollverrohrung des Standardauslegers (Ausleger, 7,0 m; Stiel: 3,40 m) auch den vorgesteuerten Betrieb des in Paderborn eingesetzten 4,5-Tonnen-Hydraulikhammers. Beide Systempumpen lassen sich zusammenschalten, was ein sehr breites Anbauspektrum ermöglicht. So arbeitet der Quakernack-470er mit seinem spezifischen Kabinenschutz im Abbruch unter anderem mit Pulversierer oder setzt im Grabenbau leistungsfähige Anbauverdichter ein.

Neben seinen transportoptimierten Abmessungen, unter anderem durch den mechanisch verstellbaren Unterwagen (2990 mm/3490 mm bei 600 mm Bodenplatten) zeichnet sich der Hitachi ZX470LCH-3 gerade im Wechselbetrieb durch eine hohe Wartungsfreundlichkeit aus. Nehmen die serienmäßige Zentralschmierung und die umfassende Maschinenüberwachung über das zentrale Maschinendisplay dem Fahrer ohnehin schon viele Kontrollarbeiten ab, so sind die wichtigen täglichen Wartungspunkte außerdem bequem erreichbar. Dazu gehören z.B. auch die mit der serienmäßigen elektrischen Fettpresse leicht zu versorgenden, zentralisierten Schmierstellen. Auf Wunsch installierte Kiesel-Berobau zudem im Quakernack-470er zusätzlich eine optisch/akustische Warneinrichtung für den Wasserabscheider im Kraftstoffsystem, das die Früherkennung von zeitkritischen Stillständen weiter verbessert.

Beständige Kraft im Norden
Seit ihrer Gründung zu Beginn dieses Jahres hat sich Kiesel-Berobau schnell zu einem der größten Tochterunternehmen innerhalb der Kiesel-Gruppe entwickelt. Aktuell acht Niederlassungen und 160 Mitarbeiter zählt die Organisation, die heute unter Geschäftsführer Marcel Ollesch für das Vertriebs- und Servicegebiet Niedersachsen und angrenzende Teilregionen im Hochsauerland und Sachsen-Anhalt verantwortlich zeichnet.

Neben der angestammten Berobau-Zentrale Lingen wird im Zuge erfolgter Umstrukturierungen innerhalb der Kiesel-Gruppe Bielefeld als zusätzlicher Berobau-Hauptstandort aufgebaut, wo bis Ende des Jahres auf 11.000 m² ein komplett neuer Stützpunkt entsteht. Eng eingebunden in die zentrale Dienstleistungsorganisation der Kiesel-Gruppe bietet Berobau für seine Hauptlinien Hitachi und Terex-Fuchs und Kramer ein umfassendes Angebot in den Bereichen technischer Systemlösungen, Service und Bereitstellung sowie Finanzierung. Das Unternehmen unterhält einen eigenen Mietpark von derzeit 150 Baumaschinen aller Größenklassen – bei Bedarf greift man auf das bundesweite Kiesel-Netzwerk zu.

Durch das breite Hitachi-Maschinenangebot und weiterer Produktlinien vor allem im Kleinladerbereich deckt Kiesel-Berobau alle Bedürfnisse der regionalen Bau- und Gewinnungsindustrie ab. Dazu zählen nach der Neustrukturierung des Vertriebsgebiets nun auch vermehrt Hartsteinbrüche mit ihrem Bedarf an hochkapazitiven Lade- und Transportgeräten. Speziell diese Kundengruppe im Süden und Südosten der Berobau-Region soll in naher Zukunft ein neuer Stützpunkt im Warsteiner Raum noch besser betreuen.


Bilder:

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Geballte Kraft: bereits beim ersten Einsatz stellte der Hitachi ZX470LCH-3 seine Leistungsfähigkeit im Lösen schwerer Bodenmassen unter Beweis.

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Nur eine straffe Logistik gewährleistet den termingerechten Industriebau. Während gleichzeitig die 35.000 m² Hallenbauten im Lidl-Zentrallager entstehen, arbeiten die Quakernack-Spezialisten an der Versorgungsinfrastruktur im Außenbereich.

Bild 3:
Garantierte Flexibiltät: Als vielseitig einsetzbare Schlüsselmaschine wurde der Hitachi ZX470LCH-3 von Quakernack mit hydraulischem Schnellwechsler und Scherenverrohrung ausgerüstet.

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Neben umfangreichen Diagnose-Funktionen der Hitachi-Maschinensteuerung erleichtern gut zugängliche Wartungspunkte den Betrieb bei häufigen Standortwechseln.

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Hoher Maschineneinsatz: Gleich drei von insgesamt acht Hitachi ZX350LCN-3 im Quakernack-Fuhrpark kamen bei der Paderborner Erschließung zum Einsatz.

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Neben insgesamt 180.000 m³ Bodenbewegungen war Quakernack in Paderborn auch für die komplette Erschließung von rund 34.000 m² befestigter Außenflächen zuständig.

Bild 7:
Quakernack-Geschäftsführer Günter Meier, Baggerführer David Haupt und Kiesel-Projektleiter Uwe Stratmann.
(alle Fotos: Kiesel/tb)