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AWR investiert erneut in Hitachi-Paket von Kiesel
Hervorragender Service als feste Basis

Übergabe von 6 Hitachi Baggern in Stockstadt

Die Gebrüder Viqa mit Christian Godon von Kiesel

Hitachi ZX350LCD-3 mit Wechselausleger
Mit der Übernahme eines Neumaschinenpakets von insgesamt sieben Hitachi-Kettenbaggern zwischen 20 und 50 Tonnen baut die bundesweit tätige AWR-Abbruch GmbH ihre Leistungsfähigkeit in der Abwicklung groß angelegter Rückbaumaßnahmen weiter aus. Für die zuständige Niederlassung des deutschen Hitachi-Exklusivpartners Kiesel ist der erneute Großauftrag ein weiterer Höhepunkt in der Zusammenarbeit mit dem Weißenthurmer Rückbau-Spezialisten. Seit gut vier Jahren liefert die zuständige Kiesel Niederlassung in Stockstadt Systemlösungen auf Basis von Hitachi-Modellen aller Leistungsklassen und gewährleistet die Verfügbarkeit der Maschinen in der von hohem logistischem Aufwand geprägten AWR-Baupraxis.
Substanzielle Verstärkung
Gut 1,7 Millionen Euro investierte die AWR Abbruch GmbH mit dem Hitachi-Paket in die Erneuerung und den nachhaltigen Ausbau ihrer Maschinenausrüstung. Vor allem im mittleren Leistungsbereich erweiterte das Unternehmen mit einem Hitachi ZX210LC-3 und gleich vier 30-Tonnern Hitachi ZX280LCN-3 seinen Fuhrpark, der 170 Maschinen umfasst, davon 95 Baumaschinen und 45 Hydraulikbagger größer 20 Tonnen. Die schwere Klasse wurde mit einem weiteren Hitachi ZX470LCH-3 verstärkt – insgesamt vier der mit Standard-Monoblock und verstärkten Abbruch-Stielen ausgerüsteten 50-Tonner weist die detaillierte AWR-Online-Geräteliste jetzt aus (www.awr-abbruch.de). Als Multifunktions-Gerät taucht dort nun auch der neue Hitachi ZX350LCD-3 mit Quick-Connect-Wechselausleger QC100 auf, der wahlweise mit 21-m-Abbruch-Longfront, 16-m-Abbruch-Verstellausleger oder mit Erdbau-Monoausleger arbeitet.
Alle Geräte wurden von Kiesel-Mitte mit speziellen Abbruch-Schutzgittern ausgerüstet und an die im AWR-Gerätepark mit über 100 Werkzeugen eingesetzte Schnellwechseltechnik angepasst. Ebenfalls auf Kundenwunsch lieferte Kiesel für alle Maschinen passende HD-Tieflöffel (1,5 – 3,6 m³) mit Esco-Zahnsystem und rundete das Gesamtpaket durch drei 3,5-t-Betonpulverisierer DRP45 des neuen Kiesel-Lieferpartners Demarec ab.
Erst im November 2010 erfolgte die Anfrage an die Stockstadter Kiesel-Niederlassung – bereits Ende Februar 2011 erfolgte die Übergabe. In weniger als vier Jahren konnte Kiesel- damit schon 24 Hitachi-Maschinen an AWR liefern. Ein großer Erfolg für die Kiesel Nieder-lassung, die sich ebenso für den vollumfänglichen Service der Hitachi-Maschinen von AWR zuständig zeichnet, und über den gruppenweiten Vermietpool Kiesel PartnerRent auch für kurzfristige Verstärkungen in allen AWR-Leistungsklassen sorgt.
Handfeste Zusammenarbeit
Zur Maschinenübergabe Ende Februar konnte Kiesel Mitte Niederlassungsleiter und Prokurist Christian Godon die gesamte AWR-Geschäftsleitung im südhessischen Stockstadt begrüßen. Gemeinsam führen Ilmi, Gani und Nazmi Viqa das 1994 gegründete Familienunternehmen, das heute mit rund 80 Fachkräften bundesweit zu den leistungsfähigsten Rückbauspezialisten zählt und sich daneben auch im schweren Erdbau engagiert. Schwerpunkt ist die integrierte Dienstleistung bei mittleren und großen Rückbauprojekten: Von der Planung über die Ausführung mit Koordinierung aller beteiligten Nebengewerke bis hin zum Handling aller rückgebauten Materialien inklusive gesetzlich vorgeschriebener Entsorgung oder wirtschaftlich sinnvoller Wiederverwertung übernimmt AWR als Generalunternehmer die Verantwortung und übergibt die Areale bauvorbereitet für die weitere Nutzungen.
„Wir haben uns auf den Rückbau großer Gebäude- und Industriekomplexe spezialisiert, die regelmäßig über 100.000 Kubikmeter umbauten Raum und mehr als 50.000 Tonnen anfal-lende Restmaterialien umfassen,“ erklären die Gebrüder Viqa die erfolgreiche AWR-Strategie. Dabei deckt das Einzugsgebiet neben der Rhein/Main-Region als angestammtem Schwerpunkt heute auch das Rheinland und die NRW-Ballungsräume sowie die baden-württembergischen und bayerischen Wirtschaftszentren ab. „Wir arbeiten heute mit allen großen Bauträgern aus dem öffentlichen und privaten Bereich zusammen, direkt beispielsweise mit den großen Unternehmensgruppen aus der chemischen Industrie, im Zuge von groß angelegten Entwicklungs- und Bauprojekten mit den Top Ten der europäischen Immobilien- und Bauindustrie.“
Neben einer hohen fachspezifischen Qualifikation – das Unternehmen ist nach allen aktuellen Rückbau- und Sanierungsrichtlinien zertifiziert – setzt AWR vor allem auf leistungsfähige Ausrüstungen. Seit Mitte 2007 arbeitet AWR Abbruch mit Hitachi-Technologie: „Die Maschinenleistungen haben uns von Anfang an überzeugt, fast noch wichtiger war für uns jedoch das umfassende Service-Paket, das Kiesel bereits mit dem ersten Großgerät geboten und in allen Punkten eingehalten hat,“ beurteilen die Gebrüder Viqa die gute Zusammenarbeit mit der Stockstadter Niederlassung. „Wir arbeiten teilweise parallel auf bis zu fünfzehn Baustellen, da sind wir auf eine 100%ige Verfügbarkeit gerade unserer schweren Bagger angewiesen.“
Zumal das Unternehmen ohne große Bauhof-Kapazitäten auskommt – in der akribisch geplanten AWR-Logistik „parken“ selbst die größten Geräte allenfalls auf der firmeneigenen Tiefbettflotte auf dem Weg zum nächsten Einsatzort. „Jede Maschine kann einmal ein technisches Problem haben, aber wenn uns dann der Kundendienst hängen lässt, oder wir selbst um Termine in der Regelwartung bitten und betteln müssen, hört der Spaß auf,“ erklären die Gebrüder Viqa. „Bei Kiesel stimmt das Engagement! Wir machen alle Inspektionen über die Kiesel Mitte Niederlassung kurzfristig ohne lange Ankündigung und egal wo sich das Gerät gerade befindet.“
Dabei zählt bei der bundesweiten AWR-Ausrichtung auch das dichte Betreuungsnetz innerhalb der Kiesel-Gruppe: „Unsere neuen Hitachi gehen jetzt direkt vom Hof zu unserem Großprojekt im Stuttgarter Quartier S mit insgesamt 230.000 m³ umbauten Raum. Dort werden wir dann von der Kiesel Niederlassung im nahen Leonberg betreut und wir verlassen uns einfach darauf, dass alle Vorbereitungen bereits getroffen sind.“
Regionaler Service als Schwerpunkt
Insgesamt 51 Mitarbeiter arbeiten an den Kiesel Mitte Standorten Stockstadt und Thüngersheim bei Würzburg, weit über die Hälfte davon im Serviceberich. Der Zuständigkeitsbereich der beiden Niederlassungen erstreckt sich von der Pfalz im Westen bis nach Unterfranken im Osten und schließt mit dem Rhein/Main-Gebiet bis hoch nach Kassel die großen hessischen Ballungsräume mit ein. Neben den eigenen Mitarbeiter wird Kiesel Mitte zudem in Vertrieb und Service von Kooperationspartnern (Stoll Baumaschinen, Ottweiler/Fürth) sowie Compactline-Partnern (Herrmann Baumaschinen, Hanau; Bax Baumaschinen, Borken) unterstützt.
„Unsere Hauptmarken im Vertrieb sind Hitachi-Baumaschinen und Terex Fuchs-Umschlaggeräte“, so Christian Godon, seit 2007 Niederlassungsleiter in Stockstadt. Neben dem allgemeinen Erd- und Grundbau, sowie Tiefbaubetrieben, zählen auch große Gewinnungsunternehmen sowie verstärkt auch Rückbauspezialisten zu unseren Kunden. „Insbesondere im schweren Kettenbagger-Bereich über 50 Tonnen konnten wir unseren Marktanteil in den vergangenen Jahren stark ausbauen.“ Dazu trägt auch das breite Kiesel-Angebot an leistungsfähigen Anbaugeräten bei: „Mit den exklusiven Wechselsystemen für Bau und Umschlagmaschinen sowie der kompletten Leistungspalette unserer Anbaugeräte-Partner steigern wir nicht nur die Attraktivität unserer Neumaschinen, sondern punkten zunehmend auch in der Nachrüstung bestehender Fremdflotten mit Kiesel-Systemlösungen.“
Bilder
BU Kiesel-AWR 1: Großer Bahnhof: Sechs der insgesamt sieben Hitachi-Großbagger wurden Ende Februar in der Stockstadter Kiesel Niederlassung an die AWR Abbruch GmbH offiziell übergeben.
BU Kiesel-AWR 2: Bereits 24 Hitachi-Geräte bezog die AWR-Geschäftsleitung von Kiesel (v.l.): Ilmi Viqa, Nazmi Viqa, Christian Godon (Kiesel Mitte) und Gani Viqa.
BU Kiesel-AWR 3: Direkt nach der Übergabe ging der vielseitige Hitachi ZX350LCD-3 mit Wechselausleger auf AWR-eigenem Tiefbett zum Rückbau-Einsatz nach Stuttgart.
- Files:
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