Zwei Hitachi ZX55U-5 Minibagger im Einsatz für die Glaser Recycling GmbH

Wertstoff-Allrounder aus Mönsheim

„Bei Ihnen funktioniert einfach alles.“ Mit diesen Worten attestierte jüngst ein großer Automobilhersteller der Glaser Recycling GmbH seine Zufriedenheit. Das macht Geschäftsführer Harald Glaser stolz. Genau diese Service-Qualität erwartet er auch in der Zusammenarbeit mit Kiesel und den beiden ZX55U-5 Minibaggern von Hitachi, die auf dem Werksgelände im Einsatz sind. Sammeln, entsorgen, verwerten – das sind die täglichen Aufgaben der Glaser Recycling, die sich in den vergangenen Jahren aus einem  Altpapiergroßhandel zu einem Allrounder der Wertstoffwirtschaft entwickelt hat.

Der Hitachi ZX55U-5 arbeitet unermüdlich in 8-Stunden-Schichten

 

Zwischen Stuttgart und Karlsruhe, direkt an der A8, liegt das beschauliche Mönsheim mit dem Wertstoffhof der Glaser Recycling GmbH. „Ein kleiner mittelständischer Entsorgungsfachbetrieb“, so benennt Harald Glaser sein Unternehmen. Von den Eltern, Kurt und Erika Glaser, im Jahr 1962 als „Firma Glaser Altpapiergroßhandel“ im schwäbischen Hausen an der Würm aus der Taufe gehoben, siedelt der Betrieb – nach Zwischenstation im benachbarten Renningen – 1992 nach Mönsheim um. Grund ist das beachtliche Wachstum des Unternehmens. Ein größeres Werksgelände war erforderlich, und auch den Maschinenpark stockt Glaser Recycling damals deutlich auf.

 

Papier, Holz, Metall, Styropor und Kunststoff

In den Gründungsjahren wird der Rohstoff Altpapier größtenteils von Supermärkten angeliefert, im Betrieb konfektioniert und an Papierfabriken weiterverkauft. Schon bald kommen Wertstoffe wie Holz, Metallschrott, Styropor und diverse andere Kunststoffe dazu. Heute sieht sich die Glaser Recycling GmbH als Allrounder im Wertstoffbereich. 40.000 Tonnen Klärschlamm entsorgt das Unternehmen im Jahr, auch die Bauschuttsortierung gehört zum „täglich Brot“. Die Kunden von Glaser Recycling kommen aus der verarbeitenden Industrie und dem Handel. 19 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen heute.

 

Zwei Hitachi Minibagger zeigen Ausdauer

Fünf bis acht Sattelzüge mit Abfall erreichen das Unternehmen pro Tag, da darf keine Maschine stillstehen. Zwei Hitachi ZX55U-5 arbeiten auf dem Gelände in Acht-Stunden-Schichten. Die Bagger sammeln emsig das Rohmaterial für die Papierpresse. Sortiergreifer filtern auch kleinste Störfaktoren und sichern Wertstoffkomponenten wie Holz, Metall und Kunststoffe. Rücken die Fahrer dem Bauschutt zu Leibe, wechseln sie ganz bequem über die Vollhydraulik vom Greifer zum Meißel. Auch Grabenräumlöffel und Sieblöffel stehen zum Einwechseln bereit. 

Klein und wendig, bei Bedarf schnell versetzbar – das sind aus Sicht von Harald Glaser die Vorteile der ZX55U-5.

Neben Zuverlässigkeit sind ihm auch Komfort und Sicherheit wichtig. Die geschlossene Kabine schützt seine Mitarbeiter vor Staub, Emissionen und widrigem Wetter. Und der LCD-Multifunktionsmonitor mit 3,5-Zoll-Display gewährt selbst bei schlechten Sichtverhältnissen eine optimale Kontrolle der Anbaugeräte.

 

Abgerundeter Maschinenpark aus Kiesel-Hand

Mit der Erweiterung des Werksgeländes 2009 steigen die Anforderungen an den Maschinenpark. Kiesel konfigurierte nicht nur den kompletten Hitachi-Maschinenpark aus Radlader, Mobilbagger, zwei Minibaggern sowie einer Fuchs-Umschlagmaschine, sondern auch die Anbaugeräte. Alle Maschinen hat das  Unternehmen bei Kiesel „von der Stange“ gekauft. Benötigt er mal einen „Exoten“ wie eine Schrottschere oder einen Pulverisierer, greift Glaser auf die Kiesel Mietparks in Karlsruhe oder Leonberg zurück, dessen Ausstattung er wortreich lobt.

„Super zufrieden“, resümiert der Geschäftsführer auch die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Ansprechpartner und Kiesel-Mitarbeiter Kurt Krämer. Davor habe er mit einem Giganten der Baumaschinenindustrie zusammengearbeitet, der bei Maschinenausfällen auch schon mal drei Tage auf sich warten ließ. „Doch das ist längst Geschichte.“ Mit Kiesel hat sich Glaser seit zehn Jahren eines Partners versichert, der sofort auf Anforderungen reagiere und die Lösung stets parat habe. Und so solle es, geht es nach Harald Glaser, auch bleiben.