Max Aicher Recycling GmbH aus Nürnberg fährt seit vielen Jahren Fuchs und nutzt den Schienenknacker RC30.

Schienenknacker bringt beste Leistung

Die Max Aicher Recycling GmbH ist als Unternehmensgruppe mit insgesamt 85 Mitarbeitern an mehreren Standorten in Nürnberg, Amberg, Lauingen und in Nördlingen tätig. auf dem Recyclingplatz in Nürnberg werden seit über 20 Jahren Umschlagmaschinen von Fuchs gefahren. Zum Zerkleinern von Schienen ist seit einigen Monaten ein Demarec Schienenknacker RC30 am Fuchs MHL335E im Einsatz.

So kompakt und so leistungsstark wie möglich – die Anforderungen an einen Schienenknacker sind hoch.

 

Am Standort Nürnberg werden die unterschiedlichen FE-Materialien gesammelt, weiterverarbeitet und an Stahlwerke und Gießereien in ganz Europa ausgeliefert. Wichtige Abnehmer sind unter anderem die zur Unternehmensgruppe gehörenden Lech-Stahlwerke. Eine Schere und ein Schredder zerkleinern das angelieferte Material. Eine besondere Stellung nimmt im betrieb ein Demarec Schienenknacker RC30 ein: Er zerlegt Gleisstränge in die unterschiedlichen Längen, die von Stahlwerken und Gießereien benötigt werden. Pro Tag werden in Nürnberg etwa 1500 Tonnen Material umgeschlagen und verarbeitet, bevor sie per Lkw und über Waggons wieder abtransportiert werden.

Die Beschaffung von neuen Maschinen erfolgt durch Geschäftsführer Walter Eisl. Dabei werden die Maschinen je nach Belastung unterschiedlich lange gefahren, so bleiben manche Maschinen bis zu 13.000 Stunden oder länger im Einsatz. Anke Schwald kümmert sich als technische Sekretärin am Standort Nürnberg um technische belange, organisiert beispielsweise die Reparaturen der Maschinen oder die Beschaffung von Ersatzteilen. Sie steht in engem Kontakt mit den Maschinenführern, kennt deren Arbeitsanforderungen genau, sodass diese Erfahrungen ebenfalls bei neuen Beschaffungen einfließen können.

Fuchs von Beginn an

Bereits seit der Unternehmensgründung fährt die Max Aicher Recycling GmbH Fuchs-Umschlagmaschinen von Kiesel. Mit der jahrelangen Betreuung durch Rainer Maria Kugler ist Walter Eisl sehr zufrieden. Ebenso sei der Service von Kiesel sehr schnell: „Die Zusammenarbeit mit Kiesel klappt seit Jahren wunderbar!“, sagt Walter Eisl.

Aktuell befinden sich in Nürnberg fünf Fuchs-Maschinen auf dem Recyclingplatz: Ein MHL360, zwei MHL350 sowie zwei MHL335 kümmern sich dort um Umschlag und Weiterverarbeitung des angelieferten Materials. Der jüngste MHL350 der Serie F ist bei der Bestückung des Schredders eingesetzt, an dieser Stelle sind Schnelligkeit und Zuverlässigkeit besonders gefragt. Die Maschinenführer fahren die Fuchs-Maschinen sehr gerne. Laut Anke Schwald liegt das unter anderem am Komfort in der Kabine, an deren Ergonomie und Geräumigkeit, die auch für sehr große Fahrer beim Ein- und Aussteigen bequem ist. Darüber hinaus seien die Fuchs-Umschlagmaschinen besonders wendig, feinfühlig zu bedienen und sehr Kraftstoffeffizient.

 

Schienenknacker zuverlässig und effektiv im Einsatz

Die Verarbeitung von Schienen stellt besondere Herausforderungen an Mensch und Maschine. Lange Zeit gab es am Markt kein gerät, das den besonderen Belastungen des Schneidens von Schienen über Jahre Stand gehalten hätte. Dabei muss ein Schienenknacker so kompakt und so leistungsstark wie möglich sein.

Der Schienenknacker RC30 erfüllt diese Anforderungen und arbeitet an einem MHL335 der Serie E. Durch die größeren Messer und deren günstige Anordnung ist nach Erfahrung von Anke Schwald der Verschleiß geringer als beim bisherigen Modell.

Die Schienen kommen von der Deutschen bahn, die die Rückbauten der gleise über Ausschreibungen vergibt. Die Schienen liegen dann jeweils ausgebaut in etwa 30 Meter langen Abschnitten entlang des Gleisbetts zur Abholung bereit. In einem Umkreis von ca. 50 Kilometern werden der Fuchs und die Demarec-Schere per Tieflader zu ihrem Einsatz vor Ort gefahren. Dort ist die erste Aufgabe des MHL335E samt Demarec-Schienenknacker, die alten gleise in transportable Längen zu schneiden. Im Wechsel werden die Schienen geschnitten und die Stücke dann für den Abtransport auf den Lkw geladen. „Darum haben wir ja auch das Tool Quick Connect“, erklärt Anke Schwald. So kann der Maschinenführer zwischen Schienenknacker, Magnetplatte und Greifer flexibel und schnell hin- und herwechseln und mit Hilfe nur einer Maschine alle anfallenden Arbeiten erledigen.

Der schnelle Anbaugerätewechsel ist insofern wichtig, da das Zerkleinern der Schienen aufwändig ist und in mehreren Schritten vor sich geht: „Der Fahrer muss sich die Schienen passend vorlegen, dann knacken, danach zur Seite schieben und später mit der Magnetplatte wieder verladen. Auf diese Art und Weise können so etwa drei Lkw-Ladungen pro Tag zügig verarbeitet werden, was für unsere Anforderungen jederzeit ausreichend ist“, erklärt Anke Schwald. Das zerkleinerte Material wird an Gießereien geliefert, die längeren  Stücke gehen für die Stahlherstellung an die Stahlwerke.

Der MHL335E arbeitet mit dem Schienenknacker und wechselt über Tool Quick Connect bedarfsgerecht zwischen Greifer, Magnet und Schienenknacker hin und her.