Ein Multitalent für die Abfallentsorgung

Schmid Entsorgungsfachbetrieb setzt auf das neue KMC-Konzept

Bis zu 16 m Reichweite: Der KMC355E BT mit Mehrschalengreifer.

Zufriedene Partner (v.l.n.r.): Maschinenführer Peter Fürst, Geschäftsführer Christopher Schmid und Kiesel-Gebietsverkaufsleiter Matthias Ortner.

Für die Materialzerkleinerung kommt eine 6,5 Tonnen schwere Schrottschere GXP500R von Genesis zum Einsatz.

Das Wechseln des Auslegers dauert weniger als drei Minuten.

Wenn Peter Fürst morgens auf dem Fahrersitz des KMC355E BT sitzt weiß er, dass sein Arbeitsplatz einzigartig ist. Sein Arbeitgeber Christopher Schmid, Geschäftsführer der Schmid Entsorgungsfachbetrieb GmbH im baden-württembergischen Langenau, hat 2014 den ersten Kiesel Multi Carrier auf Basis einer mobilen Umschlagmaschine von Terex Fuchs gekauft. Das neue Maschinenkonzept aus der Kiesel-Ideenschmiede K-TEG (Kiesel Technologie- & Entwicklungsgesellschaft) passt perfekt zum Betrieb.

Schrott entladen, sortieren, schneiden und Lkw beladen – das sind nur einige der Tätigkeiten, die in dem Entsorgungsfachbetrieb anfallen. Seit 1972 ist das Unternehmen, das in zweiter Generation von Christopher und Erwin Schmid geleitet wird und acht Mitarbeiter beschäftigt, in der Abfallentsorgung tätig. 2001 ließ sich die Firma als Entsorgungsfachbetrieb zertifizieren. Das sogenannte Überwachungszeichen gibt Kunden die Sicherheit, dass sie es mit einem zuverlässigen Dienstleister der Branche zu tun haben.

Zuverlässigkeit erwartet Christopher Schmid auch von seinen Arbeitsmaschinen. 2001 kaufte er eine der ersten Umschlagmaschinen vom Typ MHL340 mit FQC-Schnellwechselsystem. Seither hat sich der Betrieb immer wieder für Terex Fuchs-Maschinen entschieden – bis heute. "Wir ersetzen alle vier Jahre turnusmäßig unsere Maschinen", erklärt der Geschäftsführer. Als er 2013 auf der bauma in München am Kiesel-Stand den Prototypen des KMC355 auf Basis eines mobilen Umschlagbaggers zum ersten Mal sah, war er sofort begeistert.

Zu den Besonderheiten des Kiesel Multi Carrier (KMC) gehören vor allem zwei Entwicklungen: Kiesel Tritec, ein innovatives Drei-Hubzylinder-System und Kiesel Boom Quick Connect, ein vollhydraulisches Schnellwechselsystem. Letzteres erlaubt einen Wechsel des Auslegers innerhalb weniger Minuten, ohne dass der Fahrer die Maschine verlassen muss. Hinter Kiesel Tritec wiederum verbirgt sich ein zusätzlicher dritter Hubzylinder, der bei Bedarf die beiden Standardzylinder unterstützt und bei hoher Belastung die Hubkraft um bis zu 50 Prozent steigert.

Bei aller Begeisterung für das multifunktionale Maschinenkonzept, das aus einem Hydraulikbagger einen universellen Geräteträger macht, benötigte Christopher Schmid ein wenig Bedenkzeit. "Die Entscheidung für den Kauf einer solchen Maschine muss erst einmal reifen", erinnert er sich. Welche Maschinengröße ist die richtige? Welche Arbeiten sollen damit erledigt werden? Welche Anbaugeräte sind notwendig? Bei der Konfiguration der Maschine half Kiesel-Gebietsverkaufsleiter Matthias Ortner, der Kunden in der Region Bodensee-Ulm betreut und die Firma Schmid seit fast 15 Jahren kennt.

Schließlich entschieden sich Christopher und Erwin Schmid für einen KMC355E BT. "Der Oberwagen stammt von einem Terex Fuchs-Bagger MHL350, der Unterwagen vom nächstgrößeren Modell, dem MHL360. Daraus ergibt sich die Bezeichnung MHL355", erklärt Matthias Ortner. Der Unterwagen erhöht die Standsicherheit und Stabilität, da er größer und länger ist. Die Namenszusätze "E" und "BT" in der Maschinenbezeichnung geben Auskunft über die Serie (E) sowie die Ausstattung mit Boom Quick Connect (B) und Tritec (T). Der Ausleger mit Mehrschalengreifer reicht satte 16 Meter weit. "Mit diesem Ausleger können wir alle Lkw und Container problemlos beladen", erzählt Christopher Schmid und ergänzt: "Mit der 6,5 Tonnen schweren Genesis-Schrottschere zerkleinern wir mühelos alles, was an Metall auf den Betriebshof kommt – vom Mähdrescher bis zum Metallschrank."

Peter Fürst mag seinen Arbeitsplatz nicht mehr missen. "Die Maschinenleistung ist gigantisch", sagt er begeistert. Mit mittlerweile 40 Jahren Erfahrung als Baumaschinenführer hat er in vielen Kabinen gesessen – die Bedienung des KMC ist daher ein Kinderspiel für ihn. "Wenn man die gängigen Sicherheitsregeln beachtet kann nichts passieren", sagt Fürst. Ein Auslegerwechsel dauert bei ihm keine drei Minuten: Den Ausleger mit Greifer auf einer extra dafür angefertigten Vorrichtung ablegen, abkoppeln, die Maschine etwas zurücksetzen, an den nebenliegenden Ausleger mit der Schrottschere heranfahren, ankoppeln – fertig! 

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Tanja Buchholz

Referentin für Presse- / Öffentl.
Tanja Buchholz

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