Voller Einsatz in Berlin

KMC470-5 BTV punktet auf verschiedenen Einsatzgebieten

Der Mulitcarrier reicht weit über das Gebäude und kann ganze Teilstücke entfernen

Auf den ersten Blick könnte der fachkundige Beobachter sich wundern, was so ein „Koloss“ auf einer durchaus räumlich beschränkten Abbruchbaustelle zu tun hat, aber bei genauerer Betrachtung erschließt sich einem schnell, dass dieses Großgerät hier am richtigen Platz ist. Der Kiesel Multicarrier KMC470-5BTV bringt nicht nur als Basismaschine gute 57 Tonnen Betriebsgewicht auf die Waage, sondern verfügt auf Grund seiner ausgeklügelten Wechseltechnik sowie entsprechenden Auslegern auch über eine besonders hohe Einsatzflexibilität, was die Auslastung der Basismaschine deutlich erhöht. Dies war die Grundlage im Entscheidungsprozess bei der Heinemeyer Gruppe mit Sitz in Berlin.

Erst Erdarbeiten...

Die Problematik vor der Anschaffung einer Maschine in dieser Größenklasse ist immer die Frage der richtigen Ausnutzung des Leistungspotenzials. Denn zwar ist logisch, dass ein 57 Tonnen schwerer Bagger die notwendigen Voraussetzungen für anspruchsvolle Aufgaben wie einen Abbruch mit sich bringt, aber was hat er zum Beispiel im Erdbau zu suchen und wie kann er da seine gewaltige Kraft intelligent einsetzen? Die Geschwindigkeit im Zweizyinderbetrieb des Auslegers ist der Garant für effizientes Arbeiten.

Bei nachfolgenden Hebezeugeinsätzen setzt dann das patentierte Kiesel Tritec System an: Ein dritter Hubzylinder unterstützt die beiden Standard- Zylinder, so dass bei Bedarf die Hubkraft um bis zu 50 % erhöht werden kann. Der Quattro-Speed-Block passt hier das Hydrauliksystem entweder automatisch oder manuell vorgewählt den Gegebenheiten an. Fast schon um diese Fähigkeit auch wirklich unter Beweis zu stellen, hatte der 470er seinen ersten Auftritt im vierten Los bei den vielfältigen Erdbewegungsarbeiten zur Vorbereitung des Ausbaus der A 100 zwischen der Anschlussstelle Treptower Park und dem Autobahnkreuz Neukölln in Berlin. Hier zeigte er, dass der Einsatz einer großen Maschine sinnvoll ist, denn mehr bewegtes Erdreich in einer kürzeren Zeitspanne spart Geld und Arbeitszeit.

…dann Abbruch

Innerstädtischer Abbruch verlangt mittlerweile in den meisten Fällen den Einsatz von schweren Maschinen - Sprengungen sind in der Regel nicht möglich - die jedoch möglichst geräuscharm arbeiten sollen. Hinzu kommt, dass in vielen Städten die Bauverordnung eine Traufhöhe vorgibt, die sich bei Abbrucharbeiten als Problem erweist. So bringen kleinere, leisere Maschinen zwar teilweise eine ähnliche Leistung auf die Baustelle, können aber nicht in entsprechenden Höhen arbeiten bzw. weit genug über Gebäude reichen. Hier punktet der KMC470-5 natürlich nicht nur mit seinem starken Antriebsaggregat von 270 kW (367 PS), sondern vor allen Dingen mit einer dreiteiligen Tele-High-Reach-Ausrüstung, die auf 30 m Arbeitshöhe gelangt. Auf der Baustelle an der Stralsunder Straße Ecke Brunnenstraße in Berlins Mitte standen rund 35.000 Kubikmeter umbauter Raum mit einer Traufhöhe von 27 Metern an. Das bis zu sechsgeschossige Gebäude forderte somit fast die volle Auslastung in der Höhe ein, konnte aber einen anderen Systemvorteil im wahrsten Sinne des Wortes zum Tragen bringen – den wesentlich größeren Arbeitsbereich durch Verstellung des Teleskopauslegers. Durch den Dreizylinderbetrieb ist sowohl das Aufrichten der Arbeitsausrüstung als auch ein sicheres und feinfühliges Arbeiten in der Höhe gewährleistet. Da beim Abriss die Kellergeschosse in Teilen erhalten blieben, arbeitete der 470er jetzt wieder mit dem Monoblockausleger auf Reichweiten von bis zu 14 m, wobei mit dem Sortiergreifer auch schwere Teilstücke des Abrissmaterials geborgen werden mussten. Dies ist völlig unproblematisch, da der Hubkraftverlauf darüber hinaus beim Heben über den gesamten Hubbereich ausgeglichen ist und damit ein flüssiges Arbeiten gewährleistet. Abgerundet wird das erfolgreiche Gesamtpaket KMC470-5BTV, neben der üblichen Schutzausstattung für den Abbruch, mit dem hydraulisch verstellbaren Unterwagen, was die Standsicherheit erhöht sowie gleichermaßen den Hubkräften zuträglich ist.

Bernd Heinemeyer, Geschäftsführender Gesellschafter der Heinemeyer Gruppe freute sich also nicht nur über den Neuzugang in seinem Maschinenpark, sondern vor allen Dingen über den Mehrwert, den sie mitbringt. „Einerseits muss eine Maschine jederzeit die erforderliche Leistung abrufen können und andererseits ein möglichst großes Einsatzspektrum abdecken.“, erläuterte er und führte weiter aus: „So ist dann eine solide wirtschaftliche Auslastung gegeben und genau diese Anforderungen erfüllt der Multicarrier KMC470-5BTV bestens.“ Mit dem Plus an Kraft stößt das Trägergerät somit in die nächsthöhere Maschinenklasse vor, ohne deren Preiskategorie, Transportabmessungen, Kraftstoffkosten und allgemeine Betriebskosten zu erreichen, was in großem Maße die Rentabilität des Multicarriers steigert.

  • Kontakt
Tanja Buchholz

Referentin für Presse- / Öffentl.
Tanja Buchholz

 +49 751 50 04 818
 marketing(at)kiesel.net

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