Starke Leistungsträger im Gewinnungseinsatz

Zwei Großbagger ZX520LCH-5 überzeugen im Kieswerk und Steinbruch

Kiesabbau mit dem ZX520LCH-5 im Kieswerk Rissegg.

Kies- und Sand-Vertrieb Biberach.

Granitabbau im Fichtelgebirge mit Tieflöffel und Kugel.

Johann Braun OHG.

Seit Jahren setzen die KSV Kies- und Sand-Vertrieb Biberach GmbH & Co. KG und die Johann Braun OHG in Tröstau auf Baumaschinen von Hitachi. Seit einiger Zeit leistet auch der Großbagger ZX520LCH-5 bei beiden Kunden schnelle und zuverlässige Arbeit.

Großbagger müssen produktiv, leistungsstark, zuverlässig und robust sein – schließlich arbeiten sie unter härtesten Bedingungen, beispielweise in Steinbrüchen und Kieswerken. Der Hitachi ZX520LCH-5 kann in dieser Hinsicht voll überzeugen und punktet auch in Sachen Komfort, schließlich soll der Fahrer auch in schwierigster Umgebung bequem arbeiten können. Besonderen Wert haben die Entwickler bei Hitachi auf das Hydrauliksystem gelegt und es so konzipiert, dass man mit dem Bagger schnell und exakt arbeiten kann. Mehr Geschwindigkeit bedeutet eine höhere Produktivität, die beim ZX520LCH-5 noch dazu mit einem geringeren Kraftstoffverbrauch als beim Vorgängermodell der Serie-3 einhergeht.

KSV Kies- und Sand-Vertrieb Biberach

Sieben Jahre lang war ein Großbagger dieser 3er-Serie bei der KSV Kies- und Sand-Vertrieb Biberach GmbH & Co. KG (KSV) im Kieswerk Rissegg im Einsatz. Während dieser Zeit leistete die Maschine so überzeugende Arbeit, dass die Betreiber den Großbagger ohne Zögern durch das Nachfolgemodell ZX520LCH-5 ersetzten. Geliefert wurde er, wie schon sein Vorgänger, von der Kiesel Süd GmbH. Der Arbeitsplatz des Großbaggers liegt in der Nähe von Biberach. Zwei Eiszeiten haben die Landschaft geformt, die jüngste – die Riß-Eiszeit – wurde nach dem Fluss benannt, der durch die Stadt fließt. Sie fand vor etwa 250.000 Jahren statt und hinterließ Nagelfluh, der im Kieswerk Rissegg gebrochen wird. "Dabei handelt es sich teilweise um sehr hartes Material", erklärt Matthias Ortner, Kiesel-Gebietsverkaufsleiter für die Region Bodensee-Ulm.

Kein Problem für den ZX520LCH-5, der mit seinem BE-Ausleger speziell für den Abbau von hartem Gestein ausgerüstet ist. Der Ausleger hat eine Länge von 6,30 Metern, der Löffelstiel misst 2,90 Meter. Je länger ein Ausleger ist, desto weicher muss das Material sein, das damit abgebaut wird. "Mit dem kürzeren Ausleger ist man bei diesen Bedingungen also auf der sicheren Seite", erklärt Ortner. Neben dem Kiesabbau und der Beladung von Dumpern wird mit der Maschine auch der Abraum beseitigt. Der Wechsel zwischen Reißzahn, breitem und schmalem Löffel ist dank des hydraulischen Schnellwechslers HS40 von Lehnhoff eine Sache von Sekunden.

Johann Braun OHG

Zwei Bagger und zwei Radlader von Hitachi sind zurzeit bei der Johann Braun OHG in Tröstau im Einsatz. Das Unternehmen baut im oberfränkischen Fichtelgebirge Granit ab und handelt mit Schotter und Blocksteinen. Der ZX520LCH-5 ist das jüngste Mitglied der Hitachi-Baumaschinenflotte. Damit wurde nicht nur der Bagger eines anderen Herstellers ersetzt, sondern zugleich auch das Abbauverfahren von Hochlöffel auf Tieflöffel umgestellt.

Da Granit ein quarzhaltiges und damit sehr abrasives Gestein ist, sind Maschine und Abbauwerkzeuge extrem gefordert. Bei Braun wird häufig im Kugeleinsatz gearbeitet. Vertriebsrepräsentant Udo Löffler von der Kiesel Südost GmbH erklärt das Verfahren: "Sind die abgesprengten Granitblöcke zu groß, hebt man mit dem Tieflöffel eine Kugel an und lässt diese auf den Block herabfallen, der dadurch zerkleinert wird." Bei dieser Art der Zerkleinerung splittern winzige Stücke des Granits ab. Diese wirken wie Geschosse, wenn sie auf die Maschinenteile prallen. Dementsprechend wurde der Bagger mit einer Frontscheibe aus Panzerglas und einem Hubzylinderschutz ausgestattet. Eine spezielle Panzerung minimiert zudem den Abrieb beim Tieflöffel.

Firmeninhaber Johann Braun fiel die Entscheidung für den ZX520LCH-5 leicht. "Bei der Maschine handelt es sich in dieser Leistungsklasse um die Stabilste auf dem Markt", erklärt Kiesel-Mitarbeiter Udo Löffler. Bei einer Schlüsselmaschine zählt neben der Leistungsfähigkeit und dem Spritverbrauch vor allem die Zuverlässigkeit – schließlich ist der Hitachi-Großbagger die einzige Lademaschine und damit auch der einzige Mitarbeiter in Tröstau, der keinen Urlaub bekommt. 

  • Kontakt
Tanja Buchholz

Referentin für Presse- / Öffentl.
Tanja Buchholz

 +49 751 50 04 818
 marketing(at)kiesel.net

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