Speziallösung für die Grüngutverwertung

Landkreis Böblingen entscheidet sich auf der IFAT 2016 für 4. Hitachi-Radlader

Problemlose Beschickung der Häcksel- und Siebanlagen dank der Hochkippschaufel mit Niederhalter.

Für den Systempartner Kiesel ist es Anspruch und Ansporn zu gleich, für Kundenanforderungen aus den verschiedenen Branchen eine passende Lösung zu finden. Hierfür kann Kiesel auf ein umfangreiches Produktprogramm und starke Hersteller-Partner im Maschinen- und Anbaugerätebereich zurückgreifen. Ein Paradebeispiel für eine systemorientierte Speziallösung im Recyclingbereich ist der Landkreis Böblingen, der seit 2011 Hitachi-Radlader auf ganz besondere Weise einsetzt.

Grundsätzlich gleicht keine Anforderung mit ihren speziellen Aufgaben und ihrem spezifischen Arbeitsumfeld der anderen. Darum bietet Kiesel als Systempartner auch kundenspezifische Lösungen für Anwendungen in der Baubranche, im Abbruch, aber auch im Recyclingbereich: Wie alle öffentlichen Verwaltungen hat auch der Landkreis Böblingen vielfältige Aufgaben im Bereich Umwelt und Abfallwirtschaft und ist den sich häufig ändernden gesetzlichen Vorgaben wie beispielsweise der Bioabfallverordnung unterworfen. Hier geht es heute laut Frank Demel, Bereichsleiter Grüngutverwertung beim kreiseigenen Abfallwirtschaftsbetrieb, um deutlich mehr als nur um Abfallentsorgung. Wirtschaftliche Entsorgung und schonende Wiederaufbereitung von Wertstoffen, um Ressourcen zu schonen, stehen heute zusammen mit energiesparenden Maschinen nicht nur bei Privatunternehmen, sondern natürlich auch in der öffentlichen Verwaltung im Fokus: „Es müssen Abnehmer für alle Endprodukte gefunden werden. Der Kreislauf muss sich am Ende immer schließen“, so Demel. Daher setzt der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen seit 2011 auf eine ganz besondere wirtschaftliche Lösung, wenn es um die Verarbeitung des Baum- und Heckenschnitts aus dem Landkreis geht, der auf den insgesamt 24 kommunalen Sammelplätzen anfällt.

Sonderlösung für dezentrales Häckseln

Der an den Sammelplätzen des Landkreises anfallende Baum- und Heckenschnitt (Äste bis 15 Zentimeter Durchmesser) wird zunächst gehäckselt, dann getrocknet und schließlich über die Siebanlage in verschiedene Endprodukte getrennt: Material für verschiedene Biomasse-Heizkraftwerke wird so in unterschiedlicher Größe entsprechend der Anforderungen hergestellt und geliefert. Der übrig bleibende Feinanteil mit Bestandteilen aus Erde, Gras und Laub wird mit Gärresten vermengt und bei der Kompostherstellung mit verwendet.

Der seit 2011 betriebene Radlader ZW220 sowie der sich seit 2013 im Einsatz befindliche Radlader ZW180 sind für diesen Einsatz mit einer Druckluftbremsanlage mit Anhängerkupplung sowie einer Hochkippschaufel samt Niederhalter ausgestattet und besitzen nach einem TÜV-Gutachten die Straßenzulassung mit grünen Nummernschildern. So kann der Radlader problemlos jeweils die Häckselmaschine zu wechselnden Einsatzorten im Landkreis transportieren und dort einsetzen. Der zeit- und kostenaufwändige Transport des Schnittguts zu einem zentralen Einsatzplatz kann somit eingespart werden. Im Einzelnen funktioniert das so: Der Radlader transportiert die Häckselmaschine zum Einsatzort, dadurch wird auch eine separate Zugmaschine überflüssig. Mit dem an der Hochkippschaufel angebrachten Doppstadttransportknopf stellt die Maschine die Häckselmaschine am passenden Platz auf und richtet diese aus. Dann übernimmt der Radlader die Beschickung des Häckslers und später auch der Siebanlage. Hierbei sorgt die Niederhalteeinrichtung an der Hochkippschaufel für den unkomplizierten und sicheren Transport des Materials wie beispielsweise Äste und Zweige. Diese Arbeit kann problemlos das ganze Jahr über und auch bei niedrigen Temperaturen getan werden, da die Radlader durch Dieselvorwärmung und beheizte Außenspiegel auch bei niedrigen Temperaturen unverändert effektiv eingesetzt werden können. Im Sommer sorgen Klimaanlage und Staubfilter für eine angenehme Arbeitsatmosphäre in der Kabine.

Gern gefahrene Maschinen und wirtschaftliche Lösung

Dass diese Lösung sich für den Abfallwirtschaftsbetrieb in den fünf Jahren seit der Inbetriebnahme des ersten Radladers vorzüglich bewährt hat, zeigt die Tatsache, dass seit Inbetriebnahme des ersten Radladers noch zwei weitere hinzukamen und aktuell noch ein weiterer ZW220 in der Kiesel-Niederlassung in Leonberg auf Komplettierung und Auslieferung wartet. „Die Radlader sind bei uns ständig im Einsatz, sie werden richtig gefordert und laufen mindestens acht Stunden täglich“, so Frank Demel. Nicht nur, dass das System reibungslos und wirtschaftlich funktioniert, die Radlader werden auch von den Fahrern überaus geschätzt, weil sie zuverlässig sind, sich sehr präzise fahren lassen und einen hohen Komfort bieten. Darüber hinaus ist man mit Service und Betreuung durch Kiesel zufrieden, was von großer Bedeutung für Standzeiten für Wartung und damit die Gesamtverfügbarkeit und Rentabilität ist. Da sich öffentliche Verwaltungen bei Ausschreibungen für die langfristig wirtschaftlichsten Lösungen entscheiden müssen, werden hier nicht nur der Anschaffungspreis, sondern auch Kraftstoffverbrauch und Wartungskosten mit einbezogen, um die Gesamtkosten zu ermitteln. Hier haben sich die Hitachi Radlader als praktikabel und wirtschaftlich für die Grüngutverwertung des Landkreises Böblingen erwiesen.

  • Kontakt
Tanja Buchholz

Referentin für Presse- / Öffentl.
Tanja Buchholz

 +49 751 50 04 818
 marketing(at)kiesel.net

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