Freie Fahrt auf Saar und Mosel

Hitachi ZX470LCH-5 im Einsatz zu Wasser und zu Land

Der ZX470LCH-5 mit Vibrations-Reißzahn von Xcentric Ripper hilft bei der Errichtung einer zweiten Schleusen-kammer an der Mosel bei Trier.

Eine hochfahrbare Kabine, verlänger-ter Ausleger und Löffelstiel sowie extrabreite Ketten zählen zur Sonderausstattung des ZX470LCH-5.

Die Spundwände der Baustelle müssen mit schweren Sandsäcken gesichert werden. Für die Standsicherheit des Großbaggers sorgt ein 4.700 kg schweres Zusatzkontergewicht.

Im Wasserbau sind extreme Anforderungen normal. Mit Maschinentechnik von der Stange kann man dabei Schiffbruch erleiden. Für seine zukünftigen Aufgaben beschaffte daher das Unternehmen Wacht einen Hitachi-Großbagger ZX470LCH-5 und überließ dessen Ausstattung überwiegend den Experten seines Systempartners Kiesel.

"Hohes Verkehrsaufkommen auf Saar und Mosel!" Solche Radiomeldungen bleiben Autofahrern zwar erspart, aber auch die Wasserstraßen im Südwesten Deutschlands müssen dem zunehmenden Güterverkehr angepasst werden. Viel Arbeit für die Joh. Wacht GmbH & Co. KG aus Konz am Saarufer, die neben Erd-, Tief- und Spezialtiefbau auch den Wasserbau als ihre Kernkompetenz pflegt. Aktuell beteiligt sich Wacht daran, an der Mosel bei Trier eine zweite Schleusenkammer zu errichten. Bei diesem Großprojekt hat ein neuer Hitachi-Raupenbagger ZX470LCH-5 seinen großen Auftritt: Zu seinen Aufgaben zählen die Sicherung von Spundwänden mit schweren Sandsäcken im Fahrwasser, das Ausbaggern des Schleusenbeckens, das Beladen von Schiffen mit Aushubmaterial sowie das Lösen und Entfernen von Betonsteinen und alten Fundamenten per Vibrations-Reißzahn. Hierfür hatten die Techniker von Kiesel West am Standort Köln den 48-Tonner nach Kundenwunsch umgebaut. Er bekam eine hochfahrbare Kabine, Monoblockausleger und Löffelstiel wurden verlängert, der Löffelstiel wurde ausgeschäumt, damit kein Wasser eindringen kann, eine Ausleger-Schwimmstellung wurde eingebaut und die Maschine mit Bio-Hydrauliköl befüllt. Ein 4.700 kg schweres Zusatzkontergewicht und 750 mm breite Bodenplatten verleihen der Maschine eine hervorragende Standsicherheit zum Platzieren der Sandsäcke und zum Ausbaggern der Fahrrinne.

Warum gerade Hitachi und Kiesel? "Wir sind bei Standardmaschinen eigentlich auf andere Marken abonniert", antwortet der Einkäufer Hans-Peter Liewer, "aber bei diesem Spezialbagger für den Wasserbau haben wir bewusst auf die gemeinsame Kompetenz von Hitachi und Kiesel gesetzt." Einigen Vertrauensvorschuss hatte der Großbagger ZX470LCH-5 indessen schon: Bereits ein Jahr lang hatte sich eine Maschine dieses Typs mit ähnlicher Ausstattung in Gerwisch an der Elbe, dem mitteldeutschen Standort von Wacht, bewährt. Sein neuer Kollege wird zwischendurch auch mit kurzem Löffelstiel im Erdaushub eingesetzt. Aber sein wichtigster Auftrag lautet, die Wasserwege in Deutschlands Südwesten weiter zu verbessern.

  • Kontakt
Tanja Buchholz

Referentin für Presse- / Öffentl.
Tanja Buchholz

 +49 751 50 04 818
 marketing(at)kiesel.net

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