Anbaugeräte in der Praxis

Kunden berichten über ihre Erfahrungen mit ihren Anbaugeräten bei ihrer täglichen Arbeit

Kiesel bietet eine große Palette an Anbaugeräten für jede Anwendung und jedes Einsatzgewicht, so dass die Maschinen in vielen Betrieben zu multifunktionalen Geräteträgern werden, die eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten bieten. Manche Betriebe suchen aber ihr Anbaugerät gezielt für einen Dauereinsatz an einer bestimmten Maschine aus. Die Kiesel Welt Redaktion hat mit einigen Kunden gesprochen und sie zu ihren Erfahrungen mit ihren Anbaugeräten befragt.

Alba Waiblingen: Sortiergreifer DRG28

Im Juni 2015 wurde eine speziell auf die Bedürfnisse der Alba-Gruppe zugeschnittene Fuchs-Maschine MHL335E mit einem verkürzten Ausleger und Hubbegrenzung ausgeliefert, als Anbaugerät kommt hier ein Demarec Sortiergreifer DRG28 zum Einsatz. Notwendig wurde dieses spezielle Arrangement, da in der Halle in Waiblingen, in der die Maschine Papier und Kartonagen sortiert und verlädt, direkt unter der Hallendecke Fließbänder laufen und durch die entsprechenden Querstreben die Halle recht niedrig ist. Durch die Anpassungen an der Maschine werden nicht nur Zusammenstöße mit der Hallendecke vermieden, sondern es wurde auch aufgrund des kurzen Auslegers der Einsatz der relativ großen Schrottschere erst möglich – was zu einer echten Produktivitätssteigerung führt.

Dass die Kombination MHL335E und Sortiergreifer auch in diese beengten Verhältnissen problemlos die notwendige Leistung bringt, bestätigt auch ALBA-Fuhrparkleiter André Strei: "Für unseren Einsatz ist diese Maschine perfekt, auch der Fahrer, der zunächst angesichts der neuen Lösung skeptisch war, ist jetzt voll und ganz überzeugt." Mit kleineren Pausen ist der Fuchs täglich zwischen acht und zehn Stunden im Einsatz und belädt dabei je nach Aufkommen zwischen sieben und 13 Walking Floor-Lkws mit jeweils 23 Tonnen Papier und Kartonage. "Der DRG28 hat dabei exakt das richtige Volumen, damit die Beladung schnell und effektiv vor sich gehen kann", so Strei.

André Rouvel Erd- und Bauschuttrecycling GmbH aus Eberswalde: Schaufelseparator TSP124

Seit einem guten Jahr nutzt die Firma André Rouvel aus Eberswalde den Schaufelseparator TSP124 mit zwei verschiedenen Einsätzen in ihren Abbruch- und Recyclingbetrieb und kann von positiven Erfahrungen berichten. "Für uns ist dieses Gerät optimal, wir können es ganz flexibel einsetzen und mit dem Schnellwechsler von OilQuick geht ein Werkzeugwechsel innerhalb einer Minute vonstatten", berichtet Juniorchef Matthias Rouvel von seinen Erfahrungen.

Mit der so genannten Kreuzscheibe wird Kompost aufbereitet, was bedeutet, dass der organische Abfall zerkleinert und für die Feinsiebung vorbereitet wird. Auf dem Recyclinghof kann mit dem Schaufelseparator das Material immer direkt vom Boden aufgenommen und verarbeitet werden. Mit der Sternscheibe ist es möglich, Lehm und anderes zu mischen, um Boden zu verdichten. Ebenso können beispielsweise Kompost und Sand mit Lehm angereichert werden, was sonst sehr schwierig ist, da die Mischung mit Lehm beim Einsatz anderer Hilfsmittel sonst häufig zu Verklebungen führt. Hier kann im Falle einer unerwünschten Verklebung der Separator einfach unkompliziert geleert werden, um den Lehm zu entfernen. Die Firma Rouvel nutzt den Schaufelseparator auch, um Störstoffe aus Bauschuttböden zu separieren. Der zwischen den Einsätzen notwendige Wellenwechsel zwischen Kreuz- und Sternscheibe wird von den Mitarbeitern problemlos in etwa 45 Minuten durchgeführt.

Kafril & Reinwald in Großzschepa: Schrottschere DRS60

Mit einer Sonderlösung in Eigenregie arbeitet Kafril & Reinwald in einer Nische des Spezial- und Industrieabbruchs. Kernstück des besonderen Dienstleistungsangebots ist der Hitachi ZX870 mit Longfront-Ausrüstungen, eine Spezialmaschine, welche Reinwald & Kafril als erste Firma in Deutschland im Einsatz hatte. Mit den verschiedenen Longfront-Ausrüstungen kann in 30 und sogar 50 Metern Höhe gearbeitet werden, was der Firma ein gewisses Alleinstellungsmerkmal verschafft. Nun hat das Spezialunternehmen seit zwei Monaten auch eine Schrottschere DRS60 im Einsatz, beispielsweise um beim Abbruch einer Autobahnbrücke Eisen und Drähte zu schneiden. Obwohl dies von Hersteller- und Händlerseite so nicht vorgesehen ist, funktioniert dieser spektakuläre Einsatz der rund sechs Tonnen schweren Schrottschere sehr gut. Techniker Roland Albrecht von der Firma Kafril ist mit seinem Spezialeinsatz sehr zufrieden: "Diese Kombination des ZX870 und dieser Schrottschere ist eine unschlagbare Waffe – das klappt richtig gut!" So folgte auch gleich der zweite Einsatz dieser besonderen Kombination, wenngleich dies auch ein sehr unglücklicher Anlass war, aus dem es zur Auftragserteilung kam: Nach dem Einsturz der sich im Bau befindlichen Autobahnbrücke im bayrischen Schraudenbach mussten dort sämtliche Bewehrungseisen, Maniereisen und Spanndrähte in großer Höhe geschnitten werden, damit diese keine weitere Gefahr darstellen.

  • Kontakt
Tanja Buchholz

Referentin für Presse- / Öffentl.
Tanja Buchholz

 +49 751 50 04 818
 marketing(at)kiesel.net

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